Yılmaz Tunç äußert sich zur 'Diplom'-Untersuchung gegen İmamoğlu! 'Wahrnehmung von Justizbelästigung'

Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zu den laufenden Ermittlungen wegen eines angeblich unrechtmäßigen Diploms gegen den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, sowie zu weiteren juristischen Verfahren. Tunç erklärte, İmamoğlu versuche kontinuierlich, den Eindruck einer 'Justizbelästigung' zu erwecken.

12punto

Während sich die Entwicklungen im Rahmen der Ermittlungen wegen eines angeblich unrechtmäßigen Diploms gegen den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, fortsetzen, kam eine bemerkenswerte Stellungnahme von Justizminister Yılmaz Tunç.

Minister Tunç äußerte sich zu den Äußerungen des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu über den Präsidenten und AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan und bewertete diese wie folgt: "Dass ein Bürgermeister gegenüber dem Präsidenten dieses Landes solche Ausdrücke verwendet, ist sowohl für die CHP als auch für ihn persönlich ein Unglück."

DAS JUSTIZVERFAHREN GEGEN İMAMOĞLU

Minister Tunç, der im Ankara Hakimevi mit Vertretern von Medienorganisationen zusammenkam und Fragen beantwortete, äußerte sich auch zu den Justizverfahren gegen İmamoğlu:

"İmamoğlu versucht ständig, den Eindruck zu erwecken, es gäbe eine 'Justizbelästigung' gegen ihn. Die Themen, wegen derer er vor Gericht steht, sind klar. Eines ist die Äußerung, die er gegenüber den Mitgliedern des Hohen Wahlrats getätigt hat. Ein Verfahren, das in der Berufungsinstanz läuft. Er sagt: 'Warum entscheidet die Berufungsinstanz nicht? Sie soll so schnell wie möglich entscheiden.' Die Berufungsinstanz wird dich nicht fragen, wann sie zu entscheiden hat. Einerseits sprichst du von einer unparteiischen und unabhängigen Justiz, andererseits forderst du: 'Triff die Entscheidung über mich schnell.' Das andere ist das Wort, das er gegenüber dem Gouverneur von Ordu verwendet hat. Wir können es hier nicht wiederholen. Aber er sagt es. Er war in diesem Fall vor dem Kassationsgericht zu einer Strafe verurteilt worden. Diese wurde in eine Geldstrafe umgewandelt."

''ER VERSUCHT, EINE WAHRNEHMUNG VON VIKTIMISIERUNG ZU SCHAFFEN''

''Sie haben Ihre Verteidigung, es gibt Einspruchsmechanismen, und es gibt weitere Wege, die Sie beschreiten können, sobald Entscheidungen getroffen werden. Er versucht, über die von der Justiz geführten Ermittlungen eine Wahrnehmung von Viktimisierung zu schaffen und begibt sich in eine Situation, als würde man sagen: 'Sie wollen mich behindern.' Wir sehen es alle gemeinsam; die Ausdrücke, die er bei diesen Treffen zur Kandidaturvorstellung verwendet hat, sind keine akzeptablen Ausdrücke."