YRP-Chef Fatih Erbakan gibt Entscheidung zur Allianz bekannt!
Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, hat die Entscheidung seiner Partei bezüglich einer Allianz bekannt gegeben. Erbakan kündigte an, dass es kein Bündnis mit der AKP geben werde und dass man in Ankara, Istanbul und Izmir mit eigenen Kandidaten antreten werde.
12punto
Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, hat eine Erklärung abgegeben.
Erbakan gab bekannt, dass sie bei den Kommunalwahlen am 31. März 2024 kein Bündnis mit der AKP eingehen werden. Erbakan erklärte, dass sie in Ankara, Istanbul und Izmir eigene Kandidaten aufstellen werden, und teilte mit, dass die Kandidaten am 10. Februar vorgestellt werden.
"DIE AKP HAT SICH NICHT AN DIE VEREINBARUNG GEHALTEN"
Erbakan sagte in seiner Erklärung:
"Bei den Präsidentschaftswahlen am 14. Mai haben wir uns der Volksallianz (Cumhur İttifakı) angeschlossen, indem wir unser Konsenspapier vorgelegt haben, ohne dabei von unseren Grundprinzipien abzuweichen. Obwohl wir zu diesem Zeitpunkt unsere Präsidentschaftskandidatur erklärt hatten, zogen wir diese zugunsten des Präsidentschaftskandidaten der Volksallianz, Erdoğan, zurück. Wir haben unser Konsenspapier vorgelegt, das vollständig dem Wohl unserer Nation dienen sollte. Abgesehen davon hatten wir keinerlei Forderungen oder Erwartungen. Dank dieses Konsenspapiers haben wir gezeigt, dass wir hinter unseren Prinzipien stehen. Doch nach den vergangenen 8-9 Monaten müssen wir leider feststellen, dass es bezüglich des Konsenspapiers für die Wahlen am 14. Mai keine positiven Entwicklungen gegeben hat. Im Gegenteil, das Konsenspapier wurde sogar ins Gegenteil verkehrt."
ER NANNTE SEINE BEGRÜNDUNGEN
In seiner Rede erläuterte Erbakan den Grund für das Ausbleiben einer Allianz mit der AKP: "Der Haushalt für 2024 sowie die Situation, in der sich Rentner und Geringverdiener befinden, sind die wichtigsten Indikatoren dafür. Die Preiserhöhungswellen sind ein weiterer Beleg. Ich sehe mit Bedauern, dass die Regierung in der Gaza-Frage keine Schritte unternimmt. Maßnahmen wie die Ausweisung des israelischen Botschafters, der Abzug unseres Botschafters aus Tel Aviv oder der Stopp der Handelsbeziehungen wurden nicht ergriffen", sagte er.
GROSSSTADT-KANDIDATEN WERDEN AM 10. FEBRUAR BEKANNT GEGEBEN
Erbakan betonte, dass sie in den drei Großstädten mit eigenen Kandidaten antreten werden: "Wir haben beschlossen, bei den Kommunalwahlen am 31. März kein Teil einer Allianz zu sein und in Istanbul, Ankara und Izmir unsere eigenen Kandidaten aufzustellen. Wir werden dies bei unserer Kandidatenvorstellung am 10. Februar bekannt geben", erklärte er.