Zafer-Partei-Chef Ümit Özdağ erzählt Anekdote über SADAT-Gründer Adnan Tanrıverdi: 'Er wartete auf den Messias, doch der Todesengel kam'

Adnan Tanrıverdi, der Gründer von SADAT (Internationale Verteidigungsberatung), ist verstorben. Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, teilte daraufhin eine persönliche Erinnerung an Tanrıverdi auf X mit den Worten: „Er wartete auf den Messias, doch der Todesengel kam“.

12punto

Der SADAT-Gründer Adnan Tanrıverdi, der seit einiger Zeit wegen einer Krebserkrankung in Behandlung war, ist heute (4. August) in den frühen Morgenstunden verstorben. 

Tanrıverdi fungierte eine Zeit lang als Chefberater des Präsidenten und AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan; im Januar 2020 trat er von diesem Amt zurück.

Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, veröffentlichte daraufhin einen bemerkenswerten Beitrag in den sozialen Medien.

„Der SADAT-Gründer Adnan Tanrıverdi ist gestorben. Er hat daran gearbeitet, die Republik Türkei zu zerstören. Er hat der türkischen Armee großen Schaden zugefügt.“ Özdağ setzte seine Ausführungen wie folgt fort: wie folgt fort:

'AAA, ÜMİT ÖZDAĞ', SAGTE ER

„Er hätte nicht einmal Oberleutnant sein dürfen, geschweige denn Brigadegeneral. Die größte Schwäche der TSK (Türkische Streitkräfte) ist der Glaube, dass 'uns nichts passieren kann', sowie die große Schwäche bei der internen Aufklärung und Spionageabwehr. FETÖ und Leute wie Adnan Tanrıverdi haben diese Schwäche ausgenutzt und großen Schaden angerichtet. Während eines THY-Fluges von Ankara nach Istanbul erkannte er mich nicht und hielt mich für einen AKP-Abgeordneten, woraufhin er mir von der Zeit vor, während und nach dem 15. Juli erzählte. Als ich ihm meine Visitenkarte gab, schlug er sich an den Kopf und sagte: 'Aaa, Ümit Özdağ'. Er wartete auf den Messias, doch der Todesengel kam.“