Zafer Partisi untersagt Teilnahme an Saraçhane-Kundgebung

Anlässlich des 100. Tages der Inhaftierung von Ekrem İmamoğlu wird die Zafer Partisi nicht an der von der CHP in Saraçhane organisierten Kundgebung teilnehmen. Ümit Özdağ erklärte: „Ich habe diese Entscheidung aufgrund des Leman-Vorfalls und der Drohung durch die İBDA-C getroffen.“

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Die Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) veranstaltet heute Abend in Saraçhane eine große Kundgebung anlässlich des 100. Tages der Inhaftierung des Bürgermeisters von Istanbul (İBB) und Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei, Ekrem İmamoğlu. Die Kundgebung wurde für 20:30 Uhr angesetzt; es wird erwartet, dass CHP-Wähler aus dem ganzen Land daran teilnehmen werden.

ZAFER PARTİSİ: „KEINE TEILNAHME“

Aus dem Lager der Opposition kam jedoch eine bemerkenswerte Entscheidung zur Distanzierung. Die Parteizentrale der Zafer Partisi wies ihre Provinz- und Bezirksverbände in Istanbul schriftlich an, dass kein Parteimitglied an der Kundgebung teilnehmen dürfe. In dem Schreiben hieß es: „Niemand aus den Organisationen der Zafer Partisi wird an der heutigen Veranstaltung der CHP in Saraçhane teilnehmen.“

Der Vorsitzende der Zafer Partisi, Ümit Özdağ, erläuterte den Grund für diese Entscheidung in einem Interview mit der Journalistin İpek Özbey. Özdağ erklärte: „Dies ist eine Entscheidung, die auf meine Anweisung hin getroffen wurde, um angesichts des Leman-Vorfalls und des Auftauchens der İBDA-C mögliche Provokationen zu verhindern.“ Er betonte, dass er nicht wolle, dass Parteimitglieder Teil einer Provokation würden, und fügte hinzu: „Ich kann nicht zulassen, dass Mitglieder der Zafer Partisi zu Statisten einer Provokation werden.“