Zugangssperre auch für Ekrem İmamoğlus umbenanntes Konto verhängt
Der Zugang zum X-Konto des 'Präsidentschaftskandidatenbüros' von IBB-Bürgermeister Ekrem İmamoğlu wurde in der Türkei gesperrt. Nachdem der Benutzername des Kontos geändert worden war, wurde auch für den neuen Benutzernamen ein Gerichtsbeschluss erwirkt.
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Das als 'Präsidentschaftskandidatenbüro' bekannte X-Konto des Bürgermeisters der Stadt Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, wurde gestern per Gerichtsbeschluss in der Türkei für den Zugriff gesperrt.
Die Entscheidung zur Zugangssperre war an die Internetdienstanbieter übermittelt worden. Um die Zugangssperre für das betreffende Konto zu umgehen, war jedoch der Benutzername geändert worden.
Nach einem Antrag der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft aufgrund des geänderten Benutzernamens wurde auch für den neuen Benutzernamen eine Zugangssperre verhängt.
NEUE ENTSCHEIDUNG UND ÄNDERUNG DES BENUTZERNAMENS
Am 8. Mai war bereits das persönliche X-Konto von İmamoğlu in der Türkei gesperrt worden. Auch das Konto 'Präsidentschaftskandidatenbüro' von İmamoğlu wurde in ähnlicher Weise mit der Begründung des 'Schutzes der nationalen Sicherheit und der öffentlichen Ordnung' einer Zugangssperre unterzogen.
Auf Antrag der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft war der Benutzername des Kontos geändert worden. Dieser Schritt hatte die tatsächliche Umsetzung der Sperre zunächst verhindert. Das Gericht hat jedoch nun auch für den neuen Benutzernamen eine Zugangssperre beschlossen.