Zustand von Sırrı Süreyya Önder kritisch: Ärzte geben am 5. Mai eine Erklärung ab

Die intensivmedizinische Behandlung des DEM-Parteipolitikers Sırrı Süreyya Önder dauert an. Die Ärzte gaben bekannt, dass die Lebensgefahr für Önder zugenommen hat. Ein neues Update zu seinem Gesundheitszustand wird am 5. Mai erfolgen.

12punto

Der Gesundheitszustand des stellvertretenden Parlamentspräsidenten der TBMM, des DEM-Parteien-Abgeordneten für Istanbul und Mitglieds der İmralı-Delegation, Sırrı Süreyya Önder, der nach einer Herzerkrankung in der Nacht zum Dienstag (15. April) ins Krankenhaus eingeliefert und operiert wurde, bleibt ernst.

Önders Behandlung dauert seit 15 Tagen im Istanbuler Florence Nightingale Krankenhaus an.

ÄRZTE GEBEN AM 5. MAI EINE ERKLÄRUNG AB

Önder wurde nach einer etwa 12-stündigen Operation auf die Intensivstation verlegt. Am 15. Tag seiner Behandlung auf der Intensivstation werden seine Ärzte am Montag, den 5. Mai, eine Erklärung zum aktuellen Zustand von Önder abgeben.

ES HIESS: "SEIN NEUROLOGISCHES BILD HAT SICH ZUNEHMEND VERSCHLECHTERT"

In einer Erklärung vom 28. April teilten die Ärzte mit, dass die Lebensgefahr für Önder weiter zunehme und erklärten: "Wir haben einen weiteren kritischen Punkt erreicht. Die Reflexe unseres Patienten haben abgenommen, das Hirnödem besteht weiterhin". Die Ärzte fügten zudem hinzu: "Anzeichen für einen Hirntod liegen derzeit nicht vor".

Der Chefarzt des Krankenhauses, Prof. Dr. Çaylan Çiftçi, hatte in seiner Erklärung Folgendes festgehalten:

"Obwohl unser Patient auf der Intensivstation unter ECMO-Behandlung (Herzunterstützungssystem) und intensiver inotroper Unterstützung seine hämodynamische Stabilität bewahrt, hat sich sein neurologisches Bild zunehmend verschlechtert. Aus diesem Grund haben wir einen weiteren kritischen Punkt erreicht. Die neurologischen Reflexe unseres Patienten im Zusammenhang mit dem Gehirn haben abgenommen und das Hirnödem besteht weiterhin. Diese Befunde zeigen uns, dass seine Lebensgefahr stetig zunimmt. Wir werden jedoch geduldig alle unsere Behandlungen fortsetzen und abwarten."