Zwangsverwaltung in Mardin erneut verlängert: Rückkehr von Ahmet Türk wieder aufgeschoben
Die Amtszeit von Tuncay Akkoyun, der als Zwangsverwalter für die Stadtverwaltung Mardin eingesetzt wurde, ist um zwei Monate verlängert worden. Mit dieser Entscheidung wird die Rückkehr des ehemaligen Bürgermeisters Ahmet Türk, dessen Gerichtsverfahren mit einem Freispruch endete, erneut verzögert.
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Das Innenministerium hat eine neue Entscheidung zur Dauer der Zwangsverwaltung in der Stadtverwaltung Mardin getroffen. Die zuvor am 2. Mai getroffene Entscheidung, die vorsah, dass Akkoyun bis zum 4. Juli im Amt bleibt, wurde vom Ministerium um weitere zwei Monate verlängert. Mit dieser Entwicklung ist der Weg für Ahmet Türk, dessen Rückkehr auf den Bürgermeisterstuhl erwartet wurde, erneut versperrt.
FREISPRUCH VOR GERICHT
Das Gericht hat Ahmet Türk, der wegen des Vorwurfs der "Propaganda für eine terroristische Organisation" vor Gericht stand, kürzlich freigesprochen. Auf die Erwartungen der Öffentlichkeit bezüglich seiner Rückkehr ins Amt antwortete Türk, der sich derzeit noch in medizinischer Behandlung befindet, mit den Worten: "Eine solche Erwartung haben wir nicht."
Die Verlängerung der Zwangsverwaltung hat die Äußerungen des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli, die er im vergangenen Februar bei einer Fraktionssitzung seiner Partei gemacht hatte, wieder in den Fokus gerückt. Bahçeli hatte sich mit Blick auf Ahmet Türk und den Bürgermeister von Esenyurt, Ahmet Özer, wie folgt geäußert:
"Unsere Entscheidung ist klar, bis Anatolien zum Frieden, Öcalan zur Hoffnung, die Ahmets in ihre Ämter und Demirtaş in sein Zuhause zurückkehren."
Nach diesen Entwicklungen richten sich nun alle Augen auf die nächsten Schritte, die in den kommenden zwei Monaten in Bezug auf die Stadtverwaltung Mardin unternommen werden.