Aufruf der TGS für İsmail Arı

Die Türkische Journalistengewerkschaft (TGS) verurteilte die Festnahme des BirGün-Reporters İsmail Arı in Tokat. Sie erklärte, dass es inakzeptabel sei, Journalisten aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit Ermittlungen auszusetzen, und forderte die sofortige Freilassung von Arı.

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Die Türkische Journalistengewerkschaft (TGS) hat nach der Festnahme des BirGün-Reporters İsmail Arı in Tokat eine Erklärung über ihren Social-Media-Account veröffentlicht. Die TGS betonte, dass Arı aufgrund seiner journalistischen Arbeit kontinuierlich ins Visier genommen werde, und unterstrich, dass solche Praktiken inakzeptabel seien.

Der BirGün-Reporter İsmail Arı wurde in Tokat festgenommen, wohin er für einen Feiertagsbesuch gereist war. Nach seiner Festnahme wurde Arı nach Ankara gebracht. Es wurde darauf hingewiesen, dass Arı bereits in der Vergangenheit aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit zahlreichen Ermittlungsverfahren ausgesetzt war.

ERMITTLUNGEN GEGEN DIE BERUFLICHE TÄTIGKEIT VON JOURNALISTEN SIND INAKZEPTABEL

Die TGS erklärte, dass es in keiner Weise hinnehmbar sei, dass Journalisten allein deshalb Ermittlungen ausgesetzt sind, weil sie ihre berufliche Tätigkeit ausüben. In der Erklärung wurde betont, dass „Journalismus kein Verbrechen ist“. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die Festnahme von Arı zu einem Bestrafungsmechanismus geworden sei, und seine sofortige Freilassung gefordert.

In der Stellungnahme wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die Hindernisse, auf die Journalisten bei ihrer Arbeit stoßen, eine große Bedrohung für die Pressefreiheit darstellen. Die Festnahme von Arı hat erneut die Sorgen hinsichtlich der Pressefreiheit und des Drucks auf Journalisten verstärkt.