Antrag auf Zugangssperre für 10 Reiseportale! Darunter auch Airbnb…
Der Verband türkischer Reisebüros (TÜRSAB) hat einen Antrag auf Zugangsbeschränkung für 10 beliebte Tourismusplattformen gestellt, die in der Türkei tätig sind, aber keinen Status als lokales Unternehmen besitzen. Als Begründung für den Antrag wurde angeführt, dass diese Plattformen ihre Dienste unter Verstoß gegen Wettbewerbsregeln anbieten und keine Unternehmensniederlassung in der Türkei unterhalten.
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Der Verband der türkischen Reisebüros (TÜRSAB) hat ein rechtliches Verfahren gegen internationale digitale Tourismusplattformen eingeleitet, die auf dem türkischen Markt tätig sind. Der Verband hat den Rechtsweg beschritten, um eine Zugangssperre für 10 bekannte Plattformen zu erwirken, die ihre Dienste anbieten, ohne im Land als Unternehmen registriert zu sein.
In der Erklärung von TÜRSAB heißt es, dass die betreffenden Plattformen ihre globale Marktmacht nutzen, um ein Ungleichgewicht auf dem Markt zu schaffen, ohne eine lokale juristische Person in der Türkei zu bilden und ohne ihren steuerlichen Verpflichtungen nachzukommen. In diesem Zusammenhang wurde für einige Plattformen, darunter Airbnb, eine Zugangssperre beantragt.
Hier sind die Plattformen, für die eine Zugangssperre beantragt wurde…
Airbnb
Expedia
Hotels.com
Trip.com
Agoda
GetYourGuide
Viator
Isango
ToursByLocals
Musement
Hier ist der vollständige Wortlaut der schriftlichen Erklärung von TÜRSAB zu diesem Thema:
"Der Verband der türkischen Reisebüros (TÜRSAB) setzt seinen entschlossenen Kampf gegen Strukturen fort, die im Tourismussektor informell tätig sind und zu unlauterem Wettbewerb führen.
Es wurde ein rechtliches Verfahren eingeleitet, um den Zugang zu Reiseportalen zu sperren, die trotz ihrer Tätigkeit in der Türkei keine Unternehmensgründung vorweisen können, keine steuerliche Ansässigkeit begründet haben, sich keiner behördlichen Aufsicht oder Sanktionen unterziehen und die gemäß dem Gesetz Nr. 1618 über Reisebüros und den Verband der Reisebüros rechtswidrig Verkaufs-, Marketing-, Werbe- und Reservierungsdienste anbieten, die ausschließlich TÜRSAB-Mitgliedern vorbehalten sind.
Die genannten Portale agieren unkontrolliert und regelwidrig, schädigen sowohl die rechtmäßigen Akteure der Branche, die Reisebüros, als auch die Verbraucher und bieten den Verbrauchern nicht einmal einen rechtlichen Ansprechpartner. Dies stört das faire Wettbewerbsumfeld in der Tourismuswirtschaft und vertieft die informelle Tätigkeit.
Als TÜRSAB werden wir:
Dieses rechtliche Verfahren, das eingeleitet wurde, um unlauteren Wettbewerb zu verhindern, rechtswidrige und unkontrollierte Aktivitäten zu beenden sowie die Rechte und Interessen unserer Reisebüros zu schützen, bis zum Ende verfolgen.
Unser Kampf gegen alle Strukturen, die in der Tourismuswirtschaft informell tätig sind, wird unabhängig von ihrer Größe und Macht im Rahmen der Rechtsstaatlichkeit entschlossen fortgesetzt.
Wir geben dies der Öffentlichkeit respektvoll bekannt."