Geschwindigkeitsüberwachungssystem für Fernbusse ab 2024 verpflichtend

Der Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdülkadir Uraloğlu, hat angekündigt, dass ab 2024 ein Geschwindigkeitsüberwachungssystem für Fernbusse verpflichtend sein wird.

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Ab 2024 wird ein Geschwindigkeitsüberwachungssystem für Fernbusse verpflichtend sein.

Laut einer schriftlichen Erklärung wird das Geschwindigkeitsüberwachungssystem im kommenden Jahr für Fernbusse zur Pflicht. Durch den Einsatz dieses Systems werden die Bürger die Möglichkeit erhalten, sicherer zu reisen.

Der Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdülkadir Uraloğlu, erklärte, dass im Bereich des in der gesamten Türkei bevorzugten Fernbusverkehrs eine neue Ära begonnen habe. Um die Probleme bei der Personenbeförderung im Fernverkehr zu lösen, die aufgrund der jüngsten Unfälle in den Fokus gerückt sind, kündigte er an, dass für alle Busse ein Geschwindigkeitsüberwachungssystem eingeführt wird.

"ECHTZEITÜBERWACHUNG MÖGLICH"

Minister Uraloğlu erklärte in seiner schriftlichen Stellungnahme: „Unfälle mit Fernbussen führen leider immer wieder zu Todesopfern. Um dies zu verhindern und sicherzustellen, dass unsere Bürger sicherer reisen können, führen wir in allen Bussen ein Geschwindigkeitsüberwachungssystem ein. Mit dieser Anwendung, die ab 2024 in Kraft tritt, können Busse in Echtzeit überwacht werden.“

Uraloğlu erläuterte die Details der Anwendung und gab an, dass dieses System im Rahmen der Straßenverkehrsverordnung am 1. Januar 2024 in Kraft treten werde. Dabei werde sichergestellt, dass Standort-, Datums- und Uhrzeitinformationen der Busse in 2-Minuten-Intervallen elektronisch an das Ministerium übermittelt werden.

Der Minister wies zudem darauf hin, dass Fahrer- und Passagierdaten bereits über das Elektronische Transport-Überwachungs- und Kontrollsystem (U-ETDS) an das Ministerium übermittelt werden. Auf diese Weise könnten auch die Fahrzeugverfolgungsinformationen über dasselbe System übertragen werden, um eine effektive Überwachung der Busse zu gewährleisten.

EINSATZ BEI NATURKATASTROPHEN UND UNFÄLLEN

Uraloğlu erklärte, dass durch dieses System eine effektivere Kontrolle bei der Umsetzung bestehender Vorschriften, der Verhinderung von illegalem Transport und der Identifizierung von Fahrzeugen, die von den genehmigten Routen abweichen, erreicht werde. Darüber hinaus betonte er, dass diese Informationen auch bei Naturkatastrophen oder Unfällen effektiv genutzt werden könnten und dazu beitragen würden, dass Fahrer sicherer unterwegs seien. Er fügte hinzu, dass diese Daten in vielen Bereichen eingesetzt werden sollen, um die Ordnung im Personenbeförderungssektor zu gewährleisten.

Uraloğlu erwähnte, dass sie am 7. Dezember im Rahmen des 'Workshops zu Problemen und Lösungsvorschlägen für den Personenverkehr in unserem Land' mit Branchenvertretern und Nichtregierungsorganisationen zusammengekommen seien und dort eine Reihe von Meinungen zu den Problemen und Lösungsvorschlägen im Sektor ausgetauscht hätten. Er sagte, dass im Einklang mit den im Workshop geäußerten Forderungen die Entscheidung zur Gründung eines 'Koordinierungsrats für Personenverkehr' getroffen wurde.

Minister Uraloğlu betonte, dass mit Beginn der Anwendung ein sichereres und geordneteres System im Fernbusverkehr geschaffen werde, und erklärte, dass in diesem Rahmen Sanktionen gegen Unternehmen verhängt würden, die sich nicht an die Regeln halten.

Foto: Samet SAĞLAM