10-Sekunden-Regel für Auswechslungen vom IFAB

Das International Football Association Board (IFAB) hat eine wichtige Regelung zur Vermeidung von Zeitspiel eingeführt: Bei Auswechslungen müssen Spieler das Spielfeld künftig innerhalb von 10 Sekunden verlassen.

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Das für die Regeln im Fußball verantwortliche International Football Association Board (IFAB) hat in London seine jährliche Sitzung abgehalten, bei der neue Maßnahmen zur Minimierung von Zeitverlusten im Spiel erörtert wurden. Als Ergebnis der Sitzung wurden einschneidende Entscheidungen getroffen, um Faktoren zu eliminieren, die den Spielfluss bei Auswechslungen verlangsamen.

Zusätzlich zu der bereits bestehenden Regelung, dass ein ausgewechselter Spieler das Feld an der nächstgelegenen Linie verlassen muss, wurde nun beschlossen, auch die Zeit für den Gang zur Seitenlinie zu begrenzen. Gemäß der neuen Regel muss ein Spieler bei einer Auswechslung das Spielfeld innerhalb von 10 Sekunden verlassen. Damit soll verhindert werden, dass das Spiel unnötig unterbrochen wird und Zeit verstreicht.

Auf derselben Sitzung wurden auch verschiedene Vorschläge zur Erweiterung des Video-Assistent-Schiedsrichter-Systems (VAR) diskutiert. Den Vorschlägen zufolge soll der VAR künftig auch bei Fehlern bei der Identifizierung von Spielern, bei Gelb-Roten Karten, die aus einer fälschlicherweise gegebenen Gelben Karte resultieren, sowie bei fehlerhaften Entscheidungen bei Eckbällen eingreifen können.

Darüber hinaus wurde auch über die Abseitsregel beraten. Es wurde festgehalten, dass die Tests zu neuen Abseitsregelungen, die bei strittigen Positionen mit einem im Vorteil befindlichen Angreifer erprobt werden, fortgesetzt werden sollen. Die endgültigen Entscheidungen werden bei der IFAB-Generalversammlung erwartet, die am 28. Februar in Wales stattfinden wird.