45 Vertreter des türkischen Fußballverbandes zurückgetreten! Sie gaben zu, gewettet zu haben
45 der 250 beim türkischen Fußballverband (TFF) tätigen Klassifizierungsvertreter sind zurückgetreten, nachdem sie zugegeben hatten, Sportwetten platziert zu haben.
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Die Wettskandale, die den türkischen Fußball in letzter Zeit erschüttert haben, haben zu bedeutenden Veränderungen im türkischen Fußballverband geführt. 45 der 250 Klassifizierungsvertreter, die für die Gewährleistung der Spielordnung des Verbandes zuständig sind, haben ihre Ämter niedergelegt, nachdem sie zugegeben hatten, gewettet zu haben.
Nach Informationen, die der Journalist Atilla Türker aus TFF-Quellen erhalten hat, führten Verbandsfunktionäre Einzelgespräche mit den Vertretern und befragten sie dazu, ob sie in den letzten 5 Jahren gewettet hätten. Die 45 Vertreter, die zugaben, gewettet zu haben, wurden von den Dienstplänen für die Wochenendspiele gestrichen und durch neue Namen ersetzt.
TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu hatte zuvor in einer Erklärung angegeben, dass 371 in den Ligen tätige Schiedsrichter Wettkonten besäßen und 152 von ihnen aktiv gewettet hätten. 149 dieser Schiedsrichter wurden vom professionellen Fußball-Disziplinarausschuss (PFDK) mit Sperren von 8 bis 12 Monaten belegt. Die Untersuchungen gegen den Süper-Lig-Schiedsrichter Zorbay Küçük dauern derweil an.
Während erwartet wird, dass die Zahl der Rücktritte weiter steigt, bewertete Hacıosmanoğlu den Prozess mit folgenden Worten:
"Diese Säuberungsaktion wurde durchgeführt, um ein Umfeld des Vertrauens zu schaffen. Man sollte diejenigen, die ein Wettkonto haben, nicht mit denjenigen in einen Topf werfen, die aktiv wetten. Fußballfans, Vereine und Spieler müssen diesen Kampf unterstützen. Wir haben ihn begonnen, aber es ist die Aufgabe der Fußballfamilie, ihn fortzusetzen."