Antwort von Ali Koç an den AKP-Bürgermeister von Trabzon

Der AKP-Bürgermeister von Trabzon, Ahmet Metin Genç, nahm Fenerbahçe ins Visier, nachdem das Tor des Schwarzmeer-Teams im Spiel gegen Fenerbahçe durch den VAR annulliert wurde. Nun folgte die Antwort des Präsidenten des gelb-marineblauen Vereins, Ali Koç, an Genç.

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Am 5. Spieltag der Trendyol Süper Lig empfing Fenerbahçe Trabzonspor im eigenen Stadion. Die Gelb-Marineblauen gewannen die Partie mit 1:0 und sicherten sich damit die 3 Punkte.

In der ersten Halbzeit wurde ein Treffer von Onuachu für Trabzonspor nach Intervention des VAR annulliert, während Okay Yokuşlu nach einem Foul an Kerem Aktürkoğlu ebenfalls nach VAR-Eingriff mit einer Roten Karte des Feldes verwiesen wurde.

Der AKP-Bürgermeister von Trabzon, Ahmet Metin Genç, zielte während des laufenden Spiels mit Beiträgen auf seinem Social-Media-Account auf Fenerbahçe ab. Der AKP-Politiker Genç, der den Vorwurf der Spielmanipulation erhob, äußerte: "Die Spielmanipulation geht weiter. Wir wissen nicht, gegen wie viele Leute wir kämpfen. Nach 20 Minuten ein glasklares Tor annulliert und eine Rote Karte. Schande und Pfui. Immer das größte Trabzonspor", schrieb er.

 

Die Fans der Gelb-Marineblauen reagierten scharf auf diese Nachricht von Genç. Unterdessen veröffentlichte auch Fenerbahçe-Präsident Ali Koç eine schriftliche Erklärung auf der offiziellen Seite des Vereins.

Die Erklärung lautet wie folgt:

"Während der heutigen Begegnung zwischen Fenerbahçe und Trabzonspor zielten die maßlosen und unbesonnenen Äußerungen des Bürgermeisters von Trabzon, die er für billigen Heldenmut tätigte, auf die Fenerbahçe-Gemeinde und ihre Fans ab; er versuchte, die Gesellschaft mit Hassreden zu spalten, indem er den ehrenvollen Widerstand gegen die FETÖ-Verschwörung während des Prozesses vom 3. Juli ignorierte. Unser Verein wird die notwendigen rechtlichen Schritte bezüglich dieser Erklärungen einleiten. Wir belassen es jedoch nicht dabei: Wir laden die Millionen von Fenerbahçe-Fans, die Erben des Widerstands sind, den wir am 3. Juli gezeigt haben, dazu ein, bei den zuständigen Behörden Beschwerde gegen diese Person einzureichen. Der 3. Juli ist unser hart erarbeiteter Erfolg. Unsere Gemeinde ins Visier zu nehmen bedeutet, sich auf die gleiche Linie mit jenen zu stellen, die die Unabhängigkeit des Landes bedrohen. Wir haben die FETÖ am 3. Juli besiegt. Ihre Überreste sind für uns unbedeutend. Solange die Fenerbahçe-Gemeinde zusammenhält, kann uns niemand in die Knie zwingen."