Antwort von Dursun Özbek auf die Einladung des TFF zum Treffen

Galatasaray-Präsident Dursun Özbek hat auf den Vorschlag des türkischen Fußballverbandes (TFF) reagiert, vor dem Derby gegen Fenerbahçe ein Treffen zu organisieren.

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Der türkische Fußballverband (TFF) hat beschlossen, vor dem in der Süper Lig anstehenden Derby zwischen Fenerbahçe und Galatasaray ein Treffen zu organisieren, um die Präsidenten beider Vereine zusammenzubringen. Galatasaray-Präsident Dursun Özbek reagierte jedoch scharf auf diesen Aufruf des TFF. Özbek stellte den Zeitpunkt und den Zweck des Treffens in Frage und argumentierte, dass es sich dabei nicht um eine gut gemeinte Initiative handele.

''FÄLLT IHNEN DER MARKENWERT DES FUSSBALLS JETZT ERST EIN?''

Özbek äußerte sich zu dem Einladungsschreiben, das mit der Unterschrift des TFF-Präsidenten im Verein einging, und stellte die Aufrichtigkeit des Verbandes in Frage:

"Gestern erreichte unser Verein ein Schreiben mit der Unterschrift des TFF-Präsidenten. In diesem Schreiben wurde mitgeteilt, dass ein Beratungstreffen unter Teilnahme des Fenerbahçe-Präsidenten Ali Koç und meiner Person organisiert werden soll. In dem Brief wird der Markenwert des türkischen Fußballs und die Bedeutung des Derbys hervorgehoben."

Özbek wies darauf hin, dass der TFF diese Werte acht Monate lang ignoriert habe, und reagierte mit den Worten: "Fällt Ihnen der Markenwert des Fußballs jetzt erst ein? Wo waren Sie die letzten acht Monate?"

''ES HAT SICH HERAUSGESTELLT, DASS SIE ANDERE ZIELE VERFOLGEN''

Özbek kritisierte zudem, dass der TFF das Treffen öffentlich bekannt gab, noch bevor der Verein eine Antwort gegeben hatte:

"Noch bevor wir eine Antwort geben konnten, kündigte der TFF das Treffen am Abend öffentlich an. Da wurde mir klar, dass sie andere Ziele verfolgen. Ich überlasse es dem Urteil der Öffentlichkeit, dass dieser Aufruf erfolgte, ohne unsere Antwort abzuwarten."

Der Galatasaray-Präsident argumentierte, dass das Treffen in eine Werbeaktion verwandelt werden solle, und sagte: "Wenn ihr Ziel eine Werbeaktion ist, möchte ich, dass bekannt ist, dass ich daran nicht teilnehmen werde."