Aufsehenerregende Botschaft von Collina zur Türkei: „Das ist inakzeptabel, es reicht jetzt“
Der Vorsitzende der FIFA-Schiedsrichterkommission, Pierluigi Collina, erklärte, dass Angriffe auf Schiedsrichter im Fußball kein reines Problem der Türkei seien, und sagte: „Es reicht jetzt. Das ist ein Krebsgeschwür, das den Fußball töten kann. Das stimmt. Ich flehe die Fußballverantwortlichen auf der ganzen Welt an, etwas zu unternehmen, bevor es zu spät ist. Es reicht jetzt.“
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FIFA-Präsident Gianni Infantino äußerte sich nach dem FIFA Football Summit in Saudi-Arabien zu Schiedsrichtern.
„Wir alle müssen gegen jede Form von Belästigung und Gewalt gegen Schiedsrichter kämpfen und gleichzeitig Respekt und Toleranz zurückbringen.“, sagte Infantino und fügte hinzu: „Das beginnt bei uns, bei euch, bei den Führungskräften des Fußballs, bei der Art und Weise, wie wir sprechen, und bei unserem Verhalten. Es liegt in unserer Verantwortung, denn das, was wir tun, beeinflusst viele Jungen und Mädchen nicht nur positiv, sondern auch negativ.“
„ES REICHT JETZT. DAS IST EIN KREBSGESCHWÜR, DAS DEN FUSSBALL TÖTEN KANN“
Der Vorsitzende der FIFA-Schiedsrichterkommission, Pierluigi Collina, der auch das Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2002 leitete, betonte, dass Angriffe auf Schiedsrichter im Fußball kein exklusives Problem der Türkei seien.
In einer Podiumsdiskussion auf dem Gipfel sagte Collina:
„Dieser Vorfall (der Angriff auf den Schiedsrichter in der Türkei) wurde von den Medien berichtet, aber es gibt viele Vorfälle in Amateurligen und im Breitensport, die Schiedsrichter betreffen und nicht die Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen. Viele dieser Schiedsrichter sind junge Jungen und Mädchen. Die meisten dieser Schiedsrichter sind verbalen oder sogar körperlichen Angriffen ausgesetzt. Sie werden verbal und körperlich misshandelt, und diejenigen, die sie missbrauchen, sind oft die Eltern der Kinder, die das Spiel bestreiten. Das ist inakzeptabel. Es reicht jetzt. Das ist ein Krebsgeschwür, das den Fußball töten kann. Das stimmt. Ich flehe die Fußballverantwortlichen auf der ganzen Welt an, etwas zu unternehmen, bevor es zu spät ist. Es reicht jetzt.“
WAS WAR PASSIERT?
Nach dem Angriff auf den Schiedsrichter Halil Umut Meler nach dem Schlusspfiff des Spiels zwischen MKE Ankaragücü und Çaykur Rizespor in der Süper Lig am 11. Dezember waren zahlreiche Solidaritätsbekundungen aus der internationalen Fußballwelt veröffentlicht worden.