Aykut Kocaman rebelliert: „Das ist mir äußerst unangenehm“
Aykut Kocaman, eine der Legenden von Fenerbahçe, betonte nach der Stimmabgabe bei der Präsidentschaftswahl, dass die Polarisierung innerhalb der Gemeinschaft ein Ende finden müsse. Kocaman erklärte, dass Fenerbahçe der gemeinsame Nenner aller Beteiligten nach der Wahl sein sollte, und wies darauf hin, dass das grundlegende Problem im Fußball der letzten Jahre der Mangel an Effizienz sei. Der erfahrene Trainer äußerte zudem sein Unbehagen darüber, dass er ungewollt Teil der Spaltung geworden sei.
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Aykut Kocaman, ehemaliger Trainer von Fenerbahçe und eine der Symbolfiguren des Vereins, ging während der Präsidentschaftswahlen an die Urne, um seine Stimme abzugeben. Nach dem Kongress beantwortete Kocaman Fragen der Presse und unterstrich, dass die Präsidentschaftskandidaten und die Gemeinschaft zusammenhalten müssten.
„Ich wünsche mir, dass es für Fenerbahçe von Vorteil ist. Ich hoffe, dass dies eine gute Vorbereitung auf positive Ergebnisse ist. Ich hoffe, es wird eine gute Wahl. Beide Kandidaten haben ihre Versprechen. Die übergeordnete Identität ist das Fenerbahçe-Sein. Wer auch immer gewinnt, wird Fenerbahçe dienen. In letzter Zeit gab es eine ernsthafte Polarisierung. Sobald sie vorbei ist, kämpfen alle unter demselben Dach. Das darf man nicht vergessen.“
Auf die Frage zu einem anderen in der Presse häufig diskutierten Thema: „Werden Sie auf die Aussagen von Aziz Yıldırım über Sie reagieren?“, antwortete er kurz: „Dazu habe ich nichts zu sagen.“
In der Fortsetzung seiner Rede sagte Aykut Kocaman Folgendes:
„Letztes Jahr haben wir fast zur gleichen Zeit das gleiche Gespräch geführt. Wir haben das Gleiche gesagt. Dies ist eine Präsidentschaftswahl. Präsidenten und Vorstände sind die wichtigsten Organe in den Vereinen. Ihre Entscheidungen und ihr Verhalten ebnen den Weg für Trainer und Spieler oder versperren ihn. In jeder Transferperiode wird von neuen Spielern gesprochen. Jedes Jahr kommen Spieler, aber in einem Umfeld der Ineffizienz werden sie, ich sage es in Anführungszeichen, zu ‚Müll‘. Das wichtigste Problem von Fenerbahçe in der letzten Zeit war – für andere Sparten kann ich das nicht sagen –, dass diejenigen, die den Fußball verwalten, die Effizienz nicht steigern konnten. Ich hoffe, diesmal wird es förderlich sein. Ich bin hier nicht das Subjekt. Die beiden Präsidentschaftskandidaten sind die Subjekte. Ich glaube, dass sie sich richtig bemühen werden. Obwohl ich mich in den letzten 7-8 Jahren mit nichts beschäftigt habe und keinen Kontakt zu irgendjemandem hatte, wurde ich in diese Spaltung hineingezogen. Das ist mir äußerst unangenehm.“