Beeinflusst die Wirtschaftskraft der Länder den Erfolg bei den Olympischen Spielen?: China, USA, Großbritannien...
Die Olympischen Spiele 2024 in Paris sind beendet. Die Türkei kehrte nach genau 40 Jahren ohne eine einzige Goldmedaille von den Olympischen Spielen zurück. Doch gibt es einen Zusammenhang zwischen dem sportlichen Erfolg der Länder bei den Olympischen Spielen und ihrer Wirtschaft? Und wenn ja, wie sieht dieser aus...
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In Daten, die vom Bahçeşehir Financial Research Center (BFRC) aufbereitet wurden, wurde der Zusammenhang zwischen dem olympischen Erfolg der Länder und ihrer Wirtschaft visualisiert.
Den von Efe Gülkan und Mert Uğur Küçük vom BFRC erstellten Daten zufolge erweisen sich die USA, die mit 126 Medaillen den ersten Platz bei den Olympischen Spielen belegten, auch als die größte Volkswirtschaft der Welt.
China, das mit 91 Medaillen den zweiten Platz belegte, zeigt sich ebenfalls als die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt.
Die Grafik spiegelt wider, dass bei wirtschaftlicher Größe auch die Medaillenanzahl hoch ist.
PRO-KOPF-EINKOMMEN UND MEDAILLENVERHÄLTNIS
Während die Medaillendaten von Wikipedia und Olympics.com stammen, wurden für die Wirtschaftsdaten die aktuellsten verfügbaren Daten aus dem IMF WOE-Datensatz vom April 2024 verwendet.
Beim Pro-Kopf-Einkommen unterscheidet sich das Bild der Medaillen. Hier liegt Irland zwar beim Pro-Kopf-Einkommen an erster Stelle, bleibt jedoch mit 7 Medaillen zurück. In den Top 5 folgen auf Irland die Schweiz und Norwegen mit 8 Medaillen, Singapur mit 1 Medaille und die USA, die die meisten Medaillen sammelten.
Während der Erfolg der Türkei bei den Olympischen Spielen, der in beiden Grafiken mit einem roten Pfeil markiert ist, weiterhin diskutiert wird, fällt auf, dass das Land bei der Medaillenanzahl zurückliegt, beim Einkommensniveau jedoch im Mittelfeld rangiert.