Beşiktaş-Präsident Yücel wendet sich nach Trainerwechsel an die Gemeinschaft

Beşiktaş-Präsident Hüseyin Yücel gab bekannt, dass man sich aufgrund der schlechten Ergebnisse und der ausbleibenden spielerischen Leistung vom niederländischen Trainer Giovanni van Bronckhorst getrennt habe.

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Hüseyin Yücel erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme: "Nach dem unerwarteten und uns alle betrübenden Rücktritt unseres Präsidenten, Herrn Hasan Arat, haben wir das Amt übernommen. Als Vorstand haben wir gezeigt, dass Beşiktaş nicht führungslos ist, und sind für die Zukunft unseres Vereins zusammengerückt.

Unsere erste Amtshandlung war die Trennung von unserem Trainer Giovanni van Bronckhorst. Er ist ein Trainer mit einer sehr erfolgreichen Karriere. Doch sowohl die schlechten Ergebnisse als auch die Tatsache, dass die erwartete spielerische Leistung nicht abgerufen werden konnte, haben uns zu dieser Entscheidung gezwungen. Ich danke ihm und seinem Team für ihre Arbeit. Wir vertrauen unsere A-Fußballmannschaft interimistisch unserem Trainer Serdar Topraktepe an. Ich wünsche ihm und seinem Team viel Erfolg."

Yücel betonte, dass der Vorstand seine Arbeit fortsetze, und fügte hinzu: "Zu diesem Prozess gibt es natürlich viel zu sagen. Doch im Moment sollte jeder zur Besinnung kommen. Denn es geht hier nicht um Personen, sondern um den ruhmreichen Beşiktaş Jimnastik Kulübü. Niemand steht über Beşiktaş. Unsere Gemeinschaft kann beruhigt sein. Zurückzutreten und zu gehen, wäre die einfachste Option gewesen. Beşiktaş hat materielle und ideelle Verpflichtungen. Wir sind immer hier und werden auch weiterhin hier sein. Wir werden unseren Verein mit erhobenem Haupt in die Zukunft führen. Wie ich bereits in meiner Rede auf der Finanzversammlung sagte: Mein Leben gehört Beşiktaş. Daran sollte niemand zweifeln."

Hüseyin Yücel drückte sein volles Vertrauen in die Mannschaften aller Sparten aus und hielt fest:

"Es ist noch nichts verloren. Von nun an sollte nur noch über Beşiktaş gesprochen werden. Alles andere würde unserem Verein, der uns allen heilig ist, schaden. Alle Strukturen in unserem Verein werden ihre Arbeit organisierter und erfolgreicher fortsetzen. Beşiktaş steht über den Personen. Wir werden eines Tages gehen. Doch die Gemeinschaft und die Fans werden immer hier sein.

Beşiktaş hat die aktuelle Situation leider in keiner Weise verdient. Wir haben nicht nur unsere Hand, sondern unser ganzes Wesen unter den Stein gelegt. Unsere Bitte an unsere Fans und unsere Gemeinschaft ist, uns zu unterstützen und an unserer Seite zu stehen, während wir Beşiktaş dorthin führen, wo es hingehört. Persönliche Diskussionen werden Beşiktaş in keiner Weise nützen. Unsere Einheit und unser Zusammenhalt sind unsere größte Stärke. Wenn heute der schlimmste Tag ist, dann ist heute auch Beşiktaş. Nur Beşiktaş."