Überraschender Vorstoß von Beşiktaş bei der Bankenvereinigung! Meldung an die KAP erfolgt...
Beşiktaş hat heute den Beschluss des Vorstands zur Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen sowie den entsprechenden Antrag bei der Kapitalmarktbehörde (SPK) an die KAP gemeldet.
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Die Beşiktaş Futbol Yatırımları Sanayi ve Ticaret A.Ş. hat heute der Plattform für öffentliche Aufklärung (KAP) den vom Vorstand gefassten Beschluss zur Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen sowie den in diesem Rahmen bei der Kapitalmarktbehörde (SPK) eingereichten Antrag mitgeteilt.
Der Erklärung zufolge hat der schwarz-weiße Verein beschlossen, sein bestehendes Kapital um 400 % zu erhöhen.
In der an die KAP gerichteten Mitteilung bezüglich des SPK-Antrags von Beşiktaş zur Kapitalerhöhung heißt es:
"Um die Genehmigung des Prospekts zu erhalten, der für die Erhöhung unseres ausgegebenen Kapitals von 1,2 Milliarden TL auf 6 Milliarden TL – durch eine Erhöhung um 4,8 Milliarden TL, die vollständig in bar gedeckt wird – innerhalb der auf 6 Milliarden TL festgelegten Obergrenze des genehmigten Kapitals unserer Gesellschaft erstellt wurde, wurde heute ein Antrag bei der Kapitalmarktbehörde gestellt."
ZIEL: 9,5 MILLIARDEN TL AN MITTELN
Der Verein teilte zudem detaillierte Informationen über die geplante Verwendung der aus der Kapitalerhöhung zu gewinnenden Mittel mit. Demnach wird angestrebt, durch die Barkapitalerhöhung etwa 9,5 Milliarden TL an Mitteln zu generieren.
Nach Abzug der anfallenden Ausgaben und Kosten sollen 90 bis 98 % der Mittel für Kredittilgungen an das Bankenkonsortium verwendet werden. Die verbleibenden 2 bis 10 % sind für laufende Ausgaben, Zahlungen an Spieler und das technische Personal, Ablösesummen sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen vorgesehen.
Mit dieser Kapitalerhöhung wird Beşiktaş einen entscheidenden Schritt beim Ausstieg aus der Vereinbarung mit der Türkischen Bankenvereinigung vollziehen.
Präsident Serdal Adalı hatte sich kürzlich auf der Sitzung des Divan-Rates zu diesem Prozess geäußert und erklärt: "Wir haben auch verschiedene Einnahmeprojekte, an denen wir sehr intensiv arbeiten. Unser Ziel ist es, die Zinslast unseres Vereins bis Mai deutlich zu reduzieren. Bis Mai werden wir aus diesem Bankenkonsortium aussteigen. Das soll jeder wissen."