Bodycams für Schiedsrichter: Ära der Echtzeit-Videoaufzeichnung hat begonnen
Der türkische Fußballverband (TFF) hat die Einführung von Bodycams für Schiedsrichter in der Süper Lig und der 1. Lig gestartet. Mit der Bodycam-Anwendung sollen Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen anhand transparenter Aufzeichnungen bewertet werden. Der TFF erklärte, dass die Anwendung einen Beitrag zu Disziplinarverfahren leisten werde.
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Der türkische Fußballverband (TFF) hat die Bodycam-Anwendung für Schiedsrichter der Süper Lig und der 1. Lig eingeführt. Dank dieser Anwendung sollen Schiedsrichterentscheidungen durch transparente Aufzeichnungen überprüft werden, was laut Verband einen Nutzen für Disziplinarverfahren haben wird.
Nach Angaben des türkischen Fußballverbandes wurde das Bodycam-System erstmals bei der Begegnung Gaziantep FK gegen Galatasaray am 8. August getestet. Bei diesem Testlauf zeichnete die vom TFF-Vertreter getragene Kamera die Bilder in Echtzeit auf.
SYSTEM WIRD SCHRITTWEISE AUF ALLE LIGEN AUSGEWEITET
In der ersten Phase wurden die Installationen in insgesamt sieben Stadien abgeschlossen, darunter der Ali Sami Yen Spor Kompleksi, der Beşiktaş Park und der Fenerbahçe Şükrü Saracoğlu Spor Kompleksi in Istanbul. Der Planung zufolge soll die Anwendung in Kürze in allen Stadien der Süper Lig und der 1. Lig eingeführt werden.
AUCH 4. OFFIZIELLE WERDEN KAMERAS TRAGEN
Gemäß der neuen Regelung werden nun auch die 4. Offiziellen Bodycams tragen. Die automatisch erstellten Audio- und Videoaufzeichnungen werden manipulationssicher im System gespeichert. Alle Aufzeichnungen werden für mögliche Untersuchungen fünf Jahre lang archiviert.
SCHIEDSRICHTERKAMERA AUS EINHEIMISCHER PRODUKTION
Bei den Bodycams handelt es sich um das von ASELSAN entwickelte Modell ODAKAN. Diese Technologie, die in der Türkei bereits seit langem bei der städtischen Sicherheit eingesetzt wird, wurde für den Sportbereich angepasst, um Ereignisse auf dem Spielfeld klarer dokumentieren zu können.