Ceferin warnt Italien vor EURO 2032

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat betont, dass die Europameisterschaft 2032 möglicherweise nicht in Italien stattfinden könnte, sollte das Land bei den Infrastrukturvorbereitungen für das gemeinsam mit der Türkei ausgerichtete Turnier nicht rechtzeitig vorankommen.

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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat sich kritisch zur Europameisterschaft 2032 geäußert. Ceferin erklärte, dass Italien, das die Europameisterschaft gemeinsam mit der Türkei ausrichtet, seine Infrastrukturprojekte bis zum Turnier vollständig abschließen müsse; andernfalls werde das Großturnier nicht wie geplant stattfinden.

Nachdem die italienische Fußballnationalmannschaft in den Play-offs der europäischen Qualifikation zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 im Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina ausschied und erneut die WM-Qualifikation verpasste, rückten der allgemeine Zustand des Fußballs im Land sowie die Vorbereitungen auf das Turnier erneut in den Fokus. Vor diesem Hintergrund wurde die Warnung des höchsten UEFA-Funktionärs als ernste Botschaft an Italien gewertet.

In einem Interview mit der Zeitung La Gazzetta dello Sport wies Ceferin darauf hin, dass die Stadien und die Infrastruktur bereit sein müssten, und sagte: "Die EURO 2032 wird wie geplant stattfinden. Ich hoffe, dass die Infrastruktur bereit sein wird. Andernfalls wird das Turnier nicht in Italien ausgetragen."

Ceferin betonte die tief verwurzelte Fußballtradition Italiens und ging auch auf die Beziehung zwischen Sport und Politik im Land ein. Ceferin äußerte sich wie folgt: "Das größte Problem im italienischen Fußball ist die Beziehung zwischen Fußballpolitik und 'normaler' Politik. Wenn alle am selben Strang ziehen, können Sie in kurzer Zeit wieder Europa- und Weltmeister werden. Aber wenn die Leute, die ständig negativ denken, so weitermachen, dann wird es im italienischen Fußball wirklich sehr schlecht laufen."

Diese Worte sind sowohl für die Organisation des Turniers als auch für die Zukunft des italienischen Fußballs als ernste Warnung zu verstehen.