Celtic verbietet Fans der „Green Brigade“, die Palästina unterstützten, den Zutritt zu Heimspielen
Der schottische Verein Celtic hat den Mitgliedern der Fangruppe „Green Brigade“, die ihre Unterstützung für Palästina bekundet hatten, den Zutritt zu Heimspielen untersagt.
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Berichten der britischen Presse zufolge hat der Verein den Mitgliedern der Fangruppe per E-Mail mitgeteilt, dass Dauerkarteninhabern die Teilnahme an Heimspielen untersagt wird. In einem Bericht von Haber Global wurde betont, dass die Entscheidung nach dem Spiel in der UEFA Champions League gegen Atletico Madrid getroffen wurde, bei dem Fans auf den Tribünen Palästina-Flaggen geschwenkt hatten.
Es wurde darauf hingewiesen, dass der Verein aufgrund der Aktionen der „Green Brigade“ bereits zweimal mit Geldstrafen belegt wurde und befürchtet, dass die UEFA weitere Disziplinarmaßnahmen verhängen könnte.
FANGRUPPE GAB STELLUNGNAHME AB
Trotz der Kritik der Vereinsführung setzten die Celtic-Fans ihre Unterstützung für Palästina beim Auswärtsspiel gegen Hearts fort. Hunderte Celtic-Fans, die ihre Mannschaft beim Auswärtsspiel gegen Hearts unterstützten, schwenkten auf der Tribüne Palästina-Flaggen.
Die Fangruppe erklärte dazu: „Unser Glaube daran, dass Fußballfans und normale Bürger das Recht haben, ihre politischen Ansichten auf den Tribünen ebenso wie in anderen Teilen der Gesellschaft zu äußern, ist unerschütterlich. Wir lassen uns nicht von einem elitären Vorstand diktieren, der die Geschichte und die Traditionen des Celtic Football Club missachtet.“