Das Auslosungssystem der Champions League ändert sich!
Ab der kommenden Saison wird in der UEFA Champions League ein anderes Format angewendet. Es wurde zudem bekannt gegeben, dass sich auch das Auslosungssystem ändern wird.
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Die UEFA wird ab der Saison 2024/2025 die Anzahl der Mannschaften in der Champions League von 32 auf 36 erhöhen. Im neuen System wird die traditionelle Gruppenphase durch ein Ligaformat ersetzt. Bei dem neuen Modell, das als Schweizer System bezeichnet wird, wird das Turnier nach dem Ligaprinzip ausgetragen.
In dem einheitlichen Ligaformat mit 36 Mannschaften wird jedes Team 8 Spiele gegen 8 verschiedene Gegner bestreiten, davon vier Heim- und vier Auswärtsspiele. Die Mannschaften werden in vier Töpfe zu je neun Teams eingeteilt. Jedes Team wird auf acht verschiedene Gegner treffen, wobei aus jedem Topf zwei Mannschaften zugelost werden.
ÄNDERUNG DES AUSLOSUNGSSYSTEMS
Nach Informationen, die NTV Spor von SKY Sports übernommen hat, wird das neue, erweiterte Format der Champions League auch zu einer Änderung bei der Auslosung führen.
UEFA-Auslosungssimulationen haben gezeigt, dass eine manuelle Auslosung für das neue Format 3 bis 4 Stunden dauern und insgesamt 900 Kugeln erfordern würde.
Die UEFA-Verantwortlichen, die diesen Zeitraum als zu lang empfanden, haben beschlossen, für die Auslosung des neuen Formats ein hybrides Verfahren anzuwenden. Demnach werden die Vereine manuell gezogen, anschließend übernimmt ein Computer die Kontrolle und wählt die 8 Gegner aus, gegen die die Mannschaften in der Liga spielen werden.
Es wird erwartet, dass das neue Auslosungsmodell etwa 35 Minuten dauern wird. Es wurde darauf hingewiesen, dass diese Dauer der des aktuellen Formats entspricht.
Die Software wird auch den Länderschutz berücksichtigen, und außer in sehr außergewöhnlichen Fällen werden die Vereine nicht gegen Gegner aus ihrem eigenen Land spielen. Die Vereine werden auf maximal zwei Gegner aus demselben Land treffen.
Es wurde bekannt, dass ein britisches IT-Unternehmen die Software entwickeln wird, die den digitalen Teil der Auslosung durchführt, und dass zudem zwei redundante Softwaresysteme vorhanden sein werden. Das neue Auslosungssystem wird von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young überwacht.