Das Derby ist vorbei, die Polemik nicht! Dursun Özbek geht zum TFF: Schiedsrichter Yasin Kol steht auf der Agenda

Während das Derby zwischen Fenerbahçe und Galatasaray mit einem 1:1-Unentschieden endete, stießen die Entscheidungen von Schiedsrichter Yasin Kol auf Seiten von Galatasaray auf heftige Kritik. Präsident Dursun Özbek sucht heute den TFF auf, um die Schiedsrichterleistung zu bewerten.

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Das Derby zwischen Fenerbahçe und Galatasaray sorgte gestern für atemlose Spannung.

Das große Derby endete mit einem 1:1-Unentschieden, wobei Leroy Sane für Galatasaray und Jhon Duran für Fenerbahçe die Tore erzielten.

Damit konnte Cimbom seine Tabellenführung auch am 14. Spieltag der Liga mit einem Punkt Vorsprung vor Fenerbahçe behaupten.

SCHIEDSRICHTERENTSCHEIDUNGEN SORGTEN FÜR HEFTIGE DISKUSSIONEN

Die Entscheidungen von Schiedsrichter Yasin Kol während der Begegnung lösten auf Seiten von Galatasaray scharfe Reaktionen aus.

Auch der erfahrene Trainer der Gelb-Roten, Okan Buruk, behauptete in seiner Stellungnahme nach dem Spiel, dass insbesondere bei den Foulpfiffen mit zweierlei Maß gemessen wurde. 

Buruk sagte: "Der Schiedsrichter hat das Spiel zu sehr beeinflusst. Das war bereits vor dem Spiel zu erwarten. Die Beine zweier meiner Spieler hätten brechen können, Kazıms Auge hätte verletzt werden können. Es gab 22 Pfiffe gegen uns und 12 zu unseren Gunsten. Ich überlasse es Ihnen zu beurteilen, wie wir bei so vielen Tritten so wenige Freistöße erhalten haben. Ehrlich gesagt war das für uns keine große Überraschung."

DURSUN ÖZBEK GEHT ZUM TFF

Die Schiedsrichterdebatte setzt sich auch heute fort.

Wie bekannt wurde, werden der Präsident des Galatasaray-Clubs, Dursun Özbek, und der stellvertretende Vorsitzende der Sportif AŞ, Abdullah Kavukcu, heute um 14.00 Uhr den türkischen Fußballverband (TFF) besuchen.

Das wichtigste Tagesordnungsthema des Treffens werden die Entscheidungen sein, die Schiedsrichter Yasin Kol während des Derbys getroffen hat.