Deniz Undav äußert sich zu İsmail Yüksek
Deniz Undav, der für den VfB Stuttgart spielt, hat sich erstmals zu der Auseinandersetzung mit dem Fenerbahçe-Spieler İsmail Yüksek geäußert.
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Deniz Undav, der beim VfB Stuttgart unter Vertrag steht, hat sich erstmals zu dem Vorfall auf dem Spielfeld mit dem Fenerbahçe-Spieler İsmail Yüksek geäußert. Undav erklärte: „An dem Vorfall mit İsmail Yüksek war absolut nichts Politisches dran. Wir haben uns auf dem Platz gegenseitig beleidigt, das kommt im Fußball häufig vor.“ Zu der in der Türkei entbrannten Debatte sagte Undav: „Mein Kapitän ist Türke, ich habe zahlreiche türkische Freunde. Ich habe nicht das geringste Problem mit Türken. Nach dem Spiel gegen Fenerbahçe kam mein Kapitän auf mich zu und fragte, ob wir gemeinsam einen Beitrag in den sozialen Medien teilen sollten, aber ich sagte: ‚Ich möchte dich nicht in eine unnötige Diskussion hineinziehen.‘“
Die wichtigsten Aussagen von Deniz Undav im Überblick:
„An dem Vorfall mit İsmail Yüksek war absolut nichts Politisches dran. Wir haben uns auf dem Platz gegenseitig beleidigt, das kommt im Fußball häufig vor. Glaubt ihr etwa, dass es politisch ist, wenn man sich mit einem Spieler von Fenerbahçe streitet? Was hat Fußball mit Politik zu tun?
Es ist traurig, aufgrund politischer Themen beleidigt zu werden. Die Leute ziehen Dinge in die Ereignisse hinein, die gar nicht existieren.
Ich spreche kein Türkisch. Deshalb habe ich auf die Interviewanfrage mit ‚Ich kann kein Türkisch‘ geantwortet. Es ging nicht darum, zu provozieren, ich kann es wirklich nicht.
Ich habe die Kommentare von Serkan Balcı gesehen. Das hat mich wirklich aufgeregt, ich hätte fast über Instagram geantwortet. Wenn die Reaktion nicht so groß gewesen wäre, hätte er sich niemals entschuldigt. Es ist sehr offensichtlich, dass er eigentlich etwas anderes meinte. So etwas sagt man nicht.
Mein Kapitän ist Türke, ich habe zahlreiche türkische Freunde. Ich habe nicht das geringste Problem mit Türken. Nach dem Spiel gegen Fenerbahçe kam mein Kapitän auf mich zu und fragte, ob wir gemeinsam einen Beitrag teilen sollten, aber ich sagte: ‚Ich möchte dich nicht in eine unnötige Diskussion hineinziehen.‘
Wenn ich ein Problem mit Türken hätte, würde ich dann mit ihm feiern, Fotos machen oder gemeinsam essen gehen? Auch in meiner Heimat habe ich viele türkische Freunde.
Es gibt auf der Welt bereits genug Probleme. Warum sollten wir noch mehr davon schaffen?“