Dopingverdacht bei der Weltmeisterschaft: Testergebnisse von 8 Fußballern positiv
In Tunesien, das die Gruppenphase der Weltmeisterschaft ohne Punkte beendete, hat der Nachweis verbotener Substanzen bei acht Fußballern in der Fußballwelt für großes Erstaunen gesorgt.
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Die tunesische Nationalmannschaft, die bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 nicht den erhofften Erfolg erzielen konnte, verabschiedete sich nach Niederlagen gegen Schweden (1:5), Japan (4:0) und die Niederlande (3:1) frühzeitig aus dem Turnier. Doch unmittelbar nach den enttäuschenden Ergebnissen schlug die Behauptung, dass bei einigen Spielern des Teams verbotene Substanzen bei Dopingtests nachgewiesen wurden, wie eine Bombe ein.
In den Erklärungen wurde behauptet, dass in den Proben von acht tunesischen Fußballern die Substanz Clenbuterol festgestellt wurde. Nach Bestätigung dieser Entwicklung zeigten sich die Spieler schockiert, während Vertreter des tunesischen Fußballverbandes sich verteidigten und angaben, diese Substanz nicht bewusst eingenommen zu haben. Eine Untersuchung des Vorfalls wurde eingeleitet und der Fall zur Prüfung an die zuständige Kommission übergeben.
KÖNNTE FLEISCHKONSUM HINTER DEM DOPING STECKEN?
Den Behauptungen zufolge wurde darauf hingewiesen, dass die Substanz Clenbuterol in einigen Ländern, in denen die Viehzucht weit verbreitet ist, wie etwa in Mexiko, gelegentlich in Fleischprodukten vorkommen kann. Es wurde die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass die tunesische Nationalmannschaft während des Trainingslagers solche Produkte konsumiert haben könnte und somit unbeabsichtigt mit der verbotenen Substanz in Kontakt gekommen sein könnte.
Es wurde daran erinnert, dass eine ähnliche Situation bereits 2011 beim Gold Cup auftrat, als fünf mexikanische Fußballer betroffen waren und sowohl der mexikanische Fußballverband als auch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) nach eingehenden Untersuchungen akzeptierten, dass die positiven Testergebnisse auf den Verzehr von kontaminiertem Fleisch zurückzuführen waren.