Drohnen-Panik in Mexiko: UAV in der Nähe des WM-Trainingslagers abgeschossen
Im Rahmen der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gab Mexiko bekannt, dass eine unbefugte Drohne, die sich dem Trainingsgelände der südkoreanischen Nationalmannschaft näherte, von Sicherheitskräften unschädlich gemacht wurde. Der Vorfall rückte die Sicherheitsvorkehrungen vor dem Turnier erneut in den Fokus.
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Im Rahmen der in Mexiko ausgetragenen FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wurde in der Nähe des Trainingslagers der südkoreanischen Nationalmannschaft eine unbefugt fliegende Drohne entdeckt. Mexikanische Sicherheitsbehörden gaben an, dass das Fluggerät schnell abgeschossen wurde und keinen Schaden anrichtete.
Die wachsenden Sicherheitsbedenken bei dem Turnier, das gemeinsam von Mexiko, den USA und Kanada ausgerichtet wird, sind durch diesen Vorfall erneut in den Mittelpunkt gerückt. Der Vorfall erregte insbesondere deshalb Aufmerksamkeit, weil er kurz vor der kritischen Begegnung zwischen Mexiko und Südkorea stattfand. Es ist noch nicht bekannt, ob die abgeschossene Drohne dazu diente, das Training der gegnerischen Mannschaft auszuspionieren.
Der südkoreanische Nationaltrainer Hong Myung-bo erklärte dazu: „Wir haben während unseres Trainings am Dienstag erfahren, dass sich eine Drohne am Himmel befand. Glücklicherweise haben wir sie bemerkt, kurz bevor wir mit unserem taktischen Training begannen, daher hat es uns nicht beeinträchtigt. Es war jedoch bedauerlich, dass dies ausgerechnet in der kritischsten Phase unserer Spielvorbereitung passierte.“
Nach Angaben der Behörden wurden seit Beginn des Turniers in den Stadien der Städte Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey bereits mehrere weitere Drohnen abgefangen, die versuchten, in die Sicherheitszone einzudringen.
In jüngster Zeit sorgen solche Vorfälle bei Sportveranstaltungen für Diskussionen. Auch bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris wurde die kanadische Frauen-Nationalmannschaft beschuldigt, das Training von Neuseeland mit einer unbefugten Drohne beobachtet zu haben; nach dem Vorfall wurden einige Mitglieder des Trainerstabs entlassen.
Der jüngste Vorfall in Mexiko wird als wichtiges Beispiel für das schnelle Eingreifen gewertet, um die Sicherheit der Teams und des Organisationskomitees vor möglichem Informationsabfluss zu gewährleisten.