Ein Novum in der Geschichte! Eilmeldung vom Weltringerverband...
Der ungarische Ringer David Losonczi, der im Finale der Weltmeisterschaften im griechisch-römischen Stil bis 87 Kilogramm gegen den türkischen Nationalathleten Ali Cengiz verloren hatte, erhält aufgrund eines mutmaßlichen Schiedsrichterfehlers ausnahmsweise ebenfalls eine Goldmedaille.
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Der Weltringerverband (UWW) hat den Ungarn David Losonczi, der im Finale der Weltmeisterschaften 2023 im griechisch-römischen Stil gegen den türkischen Nationalathleten Ali Cengiz unterlegen war, aufgrund eines mutmaßlichen Schiedsrichterfehlers während des Kampfes ausnahmsweise zum zweiten Weltmeister erklärt.
In der Erklärung der UWW hieß es, dass die Mitglieder in der Schweiz zusammengekommen seien, um mehrere Themen zu überprüfen, darunter auch das Ergebnis des Finalkampfes im griechisch-römischen Stil bis 87 Kilogramm bei der Veranstaltung in der serbischen Hauptstadt Belgrad.
In der Erklärung, in der behauptet wird, dass ein Schiedsrichterfehler, der das Ergebnis des Kampfes veränderte, eingeräumt wurde, heißt es wie folgt:
"Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Schiedsrichterfehler laut Expertenanalysen unbestreitbar ist, hat die UWW ausnahmsweise beschlossen, dass Losonczi eine zweite Goldmedaille in dieser Kategorie erhält und er ebenfalls zum Weltmeister erklärt wird."
Es wurde bekannt, dass diese Entscheidung ein Novum in der Geschichte des Ringens darstellt.
Ali Cengiz, der seinen Gegner bei der im September ausgetragenen Veranstaltung mit 8:7 besiegte, hatte die Goldmedaille gewonnen und war Weltmeister geworden.