Einreise in die USA verweigert: Somalischer Schiedsrichter erhält volle WM-Vergütung

Dem somalischen Schiedsrichter Omar Abdulkadir Artan, dem die Einreise in die USA verweigert wurde, wurde vom Turnierveranstalter FIFA mitgeteilt, dass er seine vollständige WM-Schiedsrichtervergütung erhalten wird.

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Omar Abdulkadir Artan, der als erster somalischer Schiedsrichter bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 einen großen Erfolg erzielt hätte, muss sich nach dem Hindernis bei seiner Einreise in die USA keine Sorgen um seine Bezahlung machen. Nach einer Entscheidung der FIFA wird Schiedsrichter Artan die gesamte Vergütung erhalten, die ihm für das Turnier zugestanden hätte.

Während die FIFA Zahlungen an Schiedsrichter üblicherweise erst nach dem Turnier leistet, kann die Obergrenze für einen Schiedsrichter inklusive Prämien bis zu 100.000 US-Dollar erreichen. Die Berechnungen für Gehalt und Prämien werden den Schiedsrichtern vor Turnierbeginn nicht mitgeteilt.

EINREISEKRISEN IN DEN USA

Der 34-jährige Artan wurde am Flughafen Miami von Sicherheitskräften im Rahmen einer "Terrorverdacht"-Prüfung 11 Stunden lang verhört und anschließend nicht in die Vereinigten Staaten gelassen. Nach diesem Vorfall bezeichnete FIFA-Präsident Gianni Infantino die Situation in einer Presseerklärung als "bedauerlich".

Obwohl Artan seine WM-Aufgabe nicht wahrnehmen konnte, wurde er vor Kurzem vom Afrikanischen Fußballverband (CAF) zum "Schiedsrichter des Jahres" 2025 gewählt. Nach der verweigerten Einreise in die USA wurde ihm nun eine neue internationale Aufgabe übertragen. Der erfahrene Schiedsrichter wird am 12. August im österreichischen Salzburg das UEFA-Supercup-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa leiten.