Entscheidung im Schwarzmarkt-Ticket-Verfahren bei Galatasaray gefallen

In der Untersuchung zu den Vorwürfen über den Schwarzmarktverkauf von Tickets, die auf eine Strafanzeige des Galatasaray-Präsidenten Dursun Özbek eingeleitet wurde, hat die Staatsanwaltschaft entschieden, das Verfahren einzustellen, da keine ausreichenden Beweise zur Bestätigung der Vorwürfe gefunden werden konnten.

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Die Untersuchung, die nach der Strafanzeige des Galatasaray-Präsidenten Dursun Özbek vom 29. April zur Untersuchung der Vorwürfe, dass Eintrittskarten auf dem Schwarzmarkt verkauft würden, eingeleitet wurde, ist abgeschlossen.

ZEUGENAUSSAGEN BLIEBEN VAGE

Die Staatsanwaltschaft untersuchte im Rahmen des Verfahrens 46 Anzeigen, die beim Kommunikationszentrum der Präsidentschaft (CİMER) und bei der Polizei eingegangen waren, und vernahm 8 Verdächtige. Es wurde bekannt, dass die Zeugen angaben, die Vorwürfe nur vom Hörensagen zu kennen und über keine konkreten Informationen oder Dokumente zu verfügen. Obwohl einige Zeugen ankündigten, Beweise vorzulegen, wurde während des gesamten Ermittlungsverfahrens kein einziges Dokument zu den Akten genommen.

'KEINE BEWEISE GEFUNDEN'

Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass keine Beweise gefunden werden konnten, die die Behauptungen stützen, wonach Vereinsfunktionäre und Mitarbeiter durch den Schwarzmarktverkauf von Tickets profitiert hätten. Zudem wurde betont, dass keine Anhaltspunkte dafür gefunden wurden, dass Tickets elektronisch generiert und physisch an unbefugte Personen verkauft wurden.

TICKETSYSTEM ÜBERPRÜFT

In der Untersuchung wurde festgestellt, dass die Schwierigkeiten beim Ticketkauf im Rahmen des normalen Geschäftsverlaufs zu bewerten seien. Während vor den Spielen etwa 5.000 bis 6.000 Tickets zum Verkauf angeboten wurden, lag die Zahl der Nutzer, die versuchten, auf das System zuzugreifen, zwischen 250.000 und 500.000. Die Staatsanwaltschaft wies darauf hin, dass dieser Umstand keinen Beweis für einen Schwarzmarkt darstelle.

BOT-ACCOUNTS KONNTEN NICHT UNTERSUCHT WERDEN

In den Informationen, die der Galatasaray Sportclub der Staatsanwaltschaft vorlegte, wurde darauf hingewiesen, dass Bot-Accounts bei den Ticketkaufprozessen eine Rolle spielten; es wurde jedoch erklärt, dass aufgrund der Tatsache, dass diese Accounts aus dem Ausland stammten, keine detaillierte Untersuchung möglich war.

Die Behauptungen, dass mit dem Schwarzmarkt 56 Millionen Euro erzielt worden seien, wurden ebenfalls als vage eingestuft. Es wurde festgestellt, dass während des Ermittlungsverfahrens keine Beweise gefunden wurden, die diese Behauptungen stützen, und dass die Banklisten sowie die Fan-Daten mit den vom Verein vorgelegten Daten übereinstimmten.

EINSTELLUNG DES VERFAHRENS BESCHLOSSEN

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen 23 Verdächtige eingestellt, da keine ausreichenden Beweise vorlagen, die eine öffentliche Klage wegen der vorgeworfenen Straftaten rechtfertigen würden.