Erdbeben im türkischen Fußball: Neue Details zum Wettskandal um Schiedsrichter aufgetaucht!

Während die Äußerungen des Präsidenten des türkischen Fußballverbandes (TFF), İbrahim Hacıosmanoğlu, wonach „371 Schiedsrichter Wettkonten besitzen“, für Aufsehen sorgen, wurde bekannt, dass das staatsanwaltschaftliche Verfahren zu diesem Thema bereits viel früher eingeleitet wurde. Es wurde bekannt, dass der TFF bereits im April Strafanzeige erstattet hat und 11 Schiedsrichter individuelle Anträge gestellt haben.

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Die Aussage des Präsidenten des türkischen Fußballverbandes (TFF), İbrahim Hacıosmanoğlu, dass „aktive Schiedsrichter Sportwetten betreiben“, hat in der Sportöffentlichkeit wie ein Erdbeben gewirkt.

Dem Bericht des Journalisten Murat Ağırel zufolge hat der TFF bereits im April dieses Jahres offiziell bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet. Der Verband forderte eine Untersuchung der Vorwürfe bezüglich der Wettkonten aktiver Schiedsrichter und die Aufdeckung aller Details.

INDIVIDUELLE ANTRÄGE VON 11 SCHIEDSRICHTERN

Nach dieser Entwicklung stellten 11 Schiedsrichter individuell Anträge bei der Generalstaatsanwaltschaft Antalya. 

AKTE AN ISTANBUL ÜBERGEBEN

Den von Murat Ağırel geteilten Informationen zufolge wurden die betreffenden Anträge letzte Woche zusammengelegt und die Akte an die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul übergeben. Derzeit gibt es in der Ermittlungsakte in Istanbul 12 verschiedene Kläger, einschließlich des TFF.

Es wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft die Akte für alle Parteien umfassend prüft und nach neuen Beweisen sucht.

„DAS IST NUR DER ANFANG“

Ağırel teilte die neuesten Informationen zur Akte über seinen X-Account (Twitter).

Ağırel äußerte sich wie folgt:

„Wir hatten bereits zuvor über die Akte gesprochen; ich hatte sogar zuletzt am Donnerstag in der Sendung von Onlar TV alle Details dargelegt.

Der türkische Fußballverband (TFF) hat im April bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet und eine Untersuchung zu diesem Thema gefordert.

Später stellten 11 Schiedsrichter individuelle Anträge bei der Generalstaatsanwaltschaft Antalya.

Letzte Woche wurden diese Akten zusammengelegt und an die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul übergeben.

Derzeit gibt es in der Akte bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul 12 verschiedene Kläger, einschließlich des TFF.

Die Staatsanwaltschaft untersucht die Akte für alle Parteien eingehend.“

Ağırel bestätigte zudem, dass die Erklärungen von TFF-Präsident Hacıosmanoğlu korrekt seien, und fügte hinzu:

"Und das ist nur der Anfang.

Es gibt aktive Torhüter und Fußballspieler, die wetten. Wie ich auch in meinem Buch 'Kirli Çark' (Schmutziges Getriebe) geschrieben habe…

Diese Ermittlung wird weiter wachsen.“