Erdem Can: 'Kleine Details entscheiden über das Ergebnis'

Anadolu-Efes-Cheftrainer Erdem Can äußerte sich nach der Begegnung gegen Fenerbahçe Beko. Can sagte: 'Kleine Details entscheiden über das Ergebnis'.

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Anadolu-Efes-Cheftrainer Erdem Can äußerte sich nach der Niederlage in der Begegnung gegen Fenerbahçe Beko.

Erdem Can sagte: "Am Ende des Tages entscheiden natürlich kleine Details über den Ausgang des Spiels. Wir versuchen, uns zu verbessern. Wir versuchen, uns neu aufzubauen. Kleine Details entscheiden am Ende des Tages über das Spiel."

PRESSEKONFERENZ

Erdem Can sprach auf der Pressekonferenz, die nach der im Sinan-Erdem-Sportkomplex ausgetragenen Partie stattfand.

Erdem Can sagte: ''Meine Spieler haben bis zur letzten Sekunde unglaublich gekämpft. Sie sind dem Spielplan treu geblieben. In der Verteidigung waren wir sehr aggressiv. Kleine Details haben das Ergebnis bestimmt. Im Angriff konnten wir einige freie Würfe nicht verwerten. In solch schwierigen Spielen kann eine einzige Position entscheidend sein. Ich glaube, es ist unser fünftes Spiel, in dem wir bei der Dreierquote unter 30 Prozent geblieben sind. Das Verfehlen freier Würfe stört auch unseren Rhythmus. Wie Sie wissen, kehren einige unserer Spieler nach Verletzungen zurück. Wir versuchen, sie in unserem Spielplan neu zu integrieren. Meine Spieler haben sehr gut gekämpft. Die EuroLeague ist ein langer Marathon. Alles kann sich sehr schnell ändern. Wir werden besser werden.''

''PHYSISCH STARKE DREIER SIND EIN WICHTIGER FAKTOR''

Der erfolgreiche Trainer fuhr fort: ''Mike Daum ist eigentlich unser Vierer, aber alle unsere Dreier-Spieler sind verletzt, und unser Gegner spielt mit großen Dreiern. In der EuroLeague ist es ein wichtiger Faktor, physisch starke Dreier zu haben. Wir lassen Daum außerhalb seiner angestammten Position spielen. Das führt dazu, dass uns ein Spieler fehlt, der auf dem Feld das Spiel lenkt. Gleichzeitig ermüden wir bei der Raumaufteilung etwas, weil wir mit einem improvisierten Vierer auf dem Feld stehen, der keine Wurfgefahr ausstrahlt. Der größte Faktor dafür, dass kein zweiter kleiner Spieler herauskommen konnte, ist, dass wir aufgrund der Matchups gezwungen sind, einen dritten großen Spieler auf dem Feld zu halten. Damit die kleinen Spieler in den Rhythmus kommen, ist es ein wichtiger Faktor, dass die Würfe fallen. Solange die Distanzwürfe nicht treffen, zieht sich der Gegner mehr zurück. In der ersten Halbzeit spielten wir mit einer Zweierquote von etwa 20 von 25, da die Rotation eng war, sank diese Quote. Wenn man bei den Distanzwürfen eine Quote von 4 von 20 hat, beeinflusst das natürlich die Kreativspieler und die kleinen Spieler. Die Scorer-Qualitäten der kleinen Spieler stehen in direktem Verhältnis dazu, wie sehr man das Feld öffnet. Das ist kein Element, das wir nicht sehen. Die Dynamik auf dem Feld kann dazu führen, dass man sich nicht anders bewegen kann.''

''DAS IST DER HAUPTRAHMEN''

Abschließend bewertete Erdem Can die Situation: ''Spieler wie Ante Zizic und Tibor Pleiss sind Spieler, die in der Rotation ein gewisses Volumen einnehmen. Wir müssen sie einsetzen. Wenn wir sie brauchen, ist es genau das, was wir sagen: Wir nutzen den Vierer wie einen Dreier. Zu Beginn des Spiels erhielten Elijah Bryant und Rodrigue Beaubois früh zwei Fouls. Unsere kleine Rotation kam ohnehin gerade erst aus einer Verletzung zurück. Damit die Spieler am Ende des Spiels noch frisch sind, müssen wir Tibor und Ante einsetzen. Das sind Spieler mit Volumen, die in der Rotation wichtig sind. Man erwartet, dass dieses Volumen auf dem Feld Früchte trägt. Da er aber noch nicht vollständig von seiner Verletzung zurückgekehrt ist... Die Leute haben vielleicht die Erwartung: Ein Spieler spielt, lass ihn 40 Minuten spielen, aber leider ist die Dynamik im Inneren nicht so. Da wir diese Rotation nicht durchführen konnten, hat unser großer Spieler aufgrund der Ermüdung Fehler in der Verteidigung und im Angriff gemacht. Das ist der Hauptrahmen.''