Erden Timur enthüllt Hintergründe der Transfers von Sacha Boey und Icardi: 'Man muss den Tisch abräumen'
Der stellvertretende Vorsitzende von Galatasaray Sportif AŞ, Erden Timur, äußerte sich in einem YouTube-Kanal zum Transfer von Sacha Boey zum FC Bayern München. Timur ging zudem auf den Transferprozess von Icardi ein.
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Der stellvertretende Vorsitzende von Galatasaray Sportif AŞ, Erden Timur, äußerte sich in einem YouTube-Kanal zu den jüngsten Transfers des Vereins.
Timur sagte dazu Folgendes:
"WENN MAN DIE BEDINGUNGEN NICHT ÄNDERN KANN..."
"Sacha Boey ist nicht zum Spiel angetreten, weil der FC Bayern ihn wollte. Bayern hat bis zur letzten Minute gewartet, konnte aber keine Alternative entwickeln. Bayern hatte den Berater des Spielers für den Transfer bevollmächtigt. Daher konnte der Berater kein Angebot von einem anderen Verein einholen. Es blieben noch 7-8 Tage, und wir wollten ihn nicht abgeben. Ich sagte, wenn sie mit einem Preis unter 25 Millionen kommen, sollen sie vom Flughafen wieder umkehren. Sacha protestierte dagegen, weil er gehen wollte. Ich sagte zu Sacha: 'Ich verspreche dir, du wirst gehen, wir werden deine Träume nicht behindern'. Sie dachten, wir hätten keine Munition mehr. Wenn man die Bedingungen am Tisch nicht ändern kann, muss man den Tisch abräumen."
"DIESE LEUTE HABEN BEREITS GELD"
"Wie kam Mauro Icardi hierher? Habe ich mich als Kind auf den Kopf gestellt, um selbstbewusst zu sein! Er verdiente damals 8 Millionen Euro Gehalt. Wir hatten damals nicht einmal diese Chance. Wir sagten, lasst uns PSG 90 Prozent seines Gehalts zahlen lassen oder so. Sie sagten natürlich immer ja. Der Spieler musste nur Galatasaray wollen, damit sein Verein bezüglich des Gehalts eine Entscheidung trifft. Wir haben mit Wanda Nara gesprochen. Es gab seinen Berater Pino. Wir haben uns um alles gekümmert. Wertschätzung ist sehr wichtig. Es wird immer gesagt, so und so viel Geld wurde gezahlt. Diese Leute haben bereits Geld. Deine Menschlichkeit ist das, was sie beeindruckt."
"TORREIRA UND MERTENS..."
"Nicht nur für Icardi, auch für Torreira und Mertens gab es viele Angebote. Mertens wurde damals auch von Juventus gewollt. Wegen der Rivalität mit Neapel kam es nicht dazu. Obwohl sie mehr Geld boten, kam er zu Galatasaray."