Erden Timurs Worte zu Fenerbahçe und Ali Koç!

Der stellvertretende Vorsitzende von Galatasaray Sportif A.Ş., Erden Timur, äußerte sich in einem YouTube-Programm, an dem er teilnahm.

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Der stellvertretende Vorsitzende von Galatasaray Sportif A.Ş., Erden Timur, war zu Gast beim YouTube-Kanal 343 Digital. Timur äußerte sich zu seiner zweijährigen Karriere bei Galatasaray.

ICARDIS ANKUNFT WAR GLÜCK

"Dass Icardi in die Türkei kam, war Glück und Schicksal. Ich habe wegen Icardi mit Wanda gesprochen. Der Mann bezieht ein Nettogehalt von 8 Millionen Euro. Eine solche Chance haben wir normalerweise nicht. Der Spieler muss Galatasaray wollen, damit wir uns mit seinem Verein (PSG) auf eine 50-prozentige Übernahme des Gehalts einigen können. Mauro hatte damals auch andere Angebote. Wir haben Wanda hierher eingeladen. Wir haben uns um alles gekümmert. Das machen wir bei jedem Transfer so. Wertschätzung bedeutet genau das. Mertens war für ein Jahr gekommen."

LETZTES JAHR WAREN WIR ERFOLGREICHER

"Letztes Jahr waren wir bei den Transfers erfolgreicher. Dieses Jahr hatten wir Probleme mit dem Ausgabenlimit. Dieses Jahr haben wir uns auf die Einnahmen konzentriert. Unser Einkommen belief sich auf fast 6 Milliarden Lira. 'Sie sagen, es liegt an der Champions League', behaupten sie. Sie erfinden ständig Dinge, um die geleistete Arbeit kleinzureden. Aus der Champions League kamen 900 Millionen. Es blieben 5,6 Milliarden übrig. Wir haben es in einem Jahr von 1 Milliarde auf 5 Milliarden gesteigert. Für die kommende Periode gibt es kein Ausgabenlimit. Wenn es ein Problem mit dem Ausgabenlimit gibt, kann man keinen Spieler verpflichten. Wir mussten ablösefreie Spieler holen. Der Pool an Spielern schrumpfte von 100 auf 5. Deshalb haben sich die Transfers verzögert."

OBWOHL DU UNRECHT GETAN HAST, BIST DU NICHT MEISTER GEWORDEN

"Auf welcher Plattform auch immer man sich messen will, wir sind bereit. Wenn man einheimische und ausländische Schiedsrichter vergleicht, sollte man den Einheimischen gegenüber nicht zu ungerecht sein. Man kann auch bei einem ausländischen Schiedsrichter Leute nach Hause schicken, sein Kind bedrängen oder ihn im Einkaufszentrum einkesseln... Man sollte unsere eigenen Schiedsrichter nicht so behandeln. Warum sollte man 10 Jahre lang untersuchen? Wir müssen die Gesellschaft beruhigen. Dieses Klima nützt niemandem. Jeder hat eine Behauptung; 'Mir wurde Unrecht getan. Die gegnerische Mannschaft spielt oder spielt nicht...' Jeder manipuliert die Gesellschaft, um sein eigenes Versagen zu verbergen. Es gibt die Behauptung: 'Wir werden seit so vielen Jahren nicht Meister.' Vielleicht wurde dir Unrecht getan, vielleicht bist du aber auch nicht Meister geworden, obwohl du selbst Unrecht getan hast. Ich kann das nicht analysieren. Ich sage, alle Telefone sollten untersucht werden."

MEHR ALS 20 BELEIDIGUNGEN AUSGESPROCHEN

Auf die Frage "Würden Sie sich mit Fenerbahçe an einen Tisch setzen?" antwortete Erden Timur: "Gegen mich wurden mehr als 20 Beleidigungen ausgesprochen. Sicherlich machen wir Fehler. Es wurde beleidigt, ich habe nicht reagiert. Hätte ich darauf reagiert, hätte ich in meiner eigenen Gemeinschaft vielleicht mehr Respekt geerntet. Ali Koç hat gedroht. Über mich sagten sie 'Lügner, unmoralisch, Alzheimer, er soll sich psychologisch behandeln lassen, halbklug'. Ich bin 42 Jahre alt. Diese Leute sind erfahrener als ich. Ich habe nur deshalb nicht reagiert, damit die Gesellschaft nicht weiter angespannt wird. Möge Gott sie rechtleiten. Sie sagen, man solle monatelang schweigen und nicht reden."