Ermittlungen eingeleitet: Zwangsverwaltung für den Türkischen Sportjournalistenverband (TSYD) angeordnet

Nachdem das Innenministerium Ermittlungen wegen Vorwürfen eingeleitet hatte, wonach Mitglieder, die zur Stimmabgabe bei der ordentlichen Wahlversammlung des TSYD im Mai aus Anatolien nach Istanbul gereist waren, unrechtmäßig eingeladen worden seien, wurde nun eine Zwangsverwaltung für den Verband bestellt.

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Bei der ordentlichen Wahlversammlung des TSYD im Mai waren Ermittlungen eingeleitet worden, nachdem Vorwürfe laut geworden waren, dass Mitglieder, die aus Anatolien zur Stimmabgabe nach Istanbul gekommen waren, unrechtmäßig eingeladen worden seien.

Wie Halk TV berichtet, wurde eine Zwangsverwaltung für den Verband angeordnet. 

Bei der ordentlichen Wahlversammlung des Türkischen Sportjournalistenverbandes war der amtierende Vorsitzende Oğuz Tongsir mit 499 Stimmen erneut zum Vorsitzenden gewählt worden.

Bei der in Istanbul abgehaltenen Generalversammlung kam Tongsirs Konkurrent İsmail Er auf 196 Stimmen. Aufgrund von Vorwürfen, die eine unterlegene Gruppe in den sozialen Medien erhoben hatte, hatte das Innenministerium Ermittlungen eingeleitet.

İSMAİL ER: VORSITZENDER DES AMTES ENTHOBEN

İsmail Er, der bei der Wahlversammlung gegen Oğuz Tongsir angetreten war, behauptete in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account: "Das Justiz- und das Innenministerium haben den unglücklichen Vorfall verfolgt, bei dem hart arbeitende Sportjournalisten nicht in die TSYD-Einrichtungen gelassen wurden, weil ihre Ehefrauen ein Kopftuch trugen. Sie haben entschieden, dass rechtswidrig und gesetzeswidrig gehandelt wurde, und den Vorsitzenden seines Amtes enthoben."