Erneute Israel-Krise in der EuroLeague: Evakuierungsprozess hat begonnen

Angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen Israel und dem Iran sucht das Basketballteam Hapoel Tel Aviv nach Wegen, seine ausländischen Spieler sicher aus dem Land zu bringen. Luftraumbeschränkungen erschweren die Evakuierungspläne, weshalb der Verein an alternativen Transportmöglichkeiten arbeitet.

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Hapoel Tel Aviv, das in der EuroLeague antritt, hat aufgrund der wachsenden Sicherheitsbedenken in der Region mit den Vorbereitungen begonnen, seine ausländischen Sportler und das technische Personal aus Israel abzuziehen. Im Rahmen der Maßnahmen, die aufgrund der in letzter Zeit immer deutlicher werdenden Konfliktgefahr zwischen Israel und dem Iran ergriffen wurden, werden die Spiele vieler israelischer Mannschaften auf neutralen Boden verlegt.

Nach Informationen aus vereinsnahen Quellen ist der vorrangige Plan von Hapoel Tel Aviv, die Spieler und das Personal in die bulgarische Hauptstadt Sofia zu bringen. Da der Luftraum des Landes jedoch gesperrt ist, sind das Team und die Vereinsverantwortlichen gezwungen, nach anderen Optionen zu suchen.

Neben Alternativen wie der Ausreise auf dem Landweg über Ägypten oder Jordanien steht auch eine Evakuierung per Passagierschiff zur Debatte. Gleichzeitig unternehmen die Verantwortlichen diplomatische Schritte, um Sonderfluggenehmigungen zu erhalten.

Es heißt, dass auch anderen ausländischen Spielern in der ersten israelischen Basketballliga offizielle Mitteilungen zugestellt wurden, das Land noch heute zu verlassen. Bei diesem aus Sicherheitsgründen beschleunigten Evakuierungsprozess priorisieren die Vereine vor allem die Sicherheit der Spieler und Mitarbeiter.

Im Kader von Hapoel Tel Aviv befinden sich auch Namen, die türkischen Basketballfans bestens bekannt sind. Neben Elijah Bryant und Vasilije Micic, die zuvor für Anadolu Efes spielten, gehören auch Johnatan Motley und Tyler Ennis, die in der Vergangenheit für Fenerbahçe Beko aktiv waren, zu den ausländischen Spielern des Teams.