Erst vor 5 Tagen im Amt: Erster Rücktritt im TFF-Vorstand unter Hacıosmanoğlu

Das TFF-Vorstandsmitglied Rechtsanwalt Bayram Saral ist von seinem Amt zurückgetreten.

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Nach der Generalversammlung am 18. Juli, bei der İbrahim Hacıosmanoğlu zum Präsidenten des türkischen Fußballverbandes (TFF) gewählt wurde, gibt es die erste Rücktrittsmeldung aus dem neuen Vorstand.

Der Rechtsanwalt Bayram Saral, der auf der Liste von Hacıosmanoğlu stand, gab seinen Rücktritt bekannt.

In seiner Rücktrittserklärung erklärte Saral: "Aufgrund meiner persönlichen Überzeugung, dass ein auf Konsens basierender, gemeinsamer und transparenter Führungsstil nicht umgesetzt werden kann, gebe ich hiermit meinen Rücktritt vom TFF-Vorstand bekannt, um zu verhindern, dass diese tiefgreifende Meinungsverschiedenheit der TFF-Institution und dem derzeitigen Vorstand schadet. Ich wünsche dem amtierenden Präsidenten und dem Vorstand viel Erfolg."

Die Erklärung von Bayram Saral lautet wie folgt:

"Wie der Fußballöffentlichkeit bekannt ist, hat Herr İbrahim Ethem Hacıosmanoğlu die TFF-Wahl vom 18. Juli gewonnen, nachdem wir einen großen Kampf um die Wahrung unserer Rechte geführt haben – gemeinsam mit Hunderten von Vereinsfunktionären und führenden Akteuren des türkischen Fußballs, mit dem Ziel, den türkischen Fußball aus dem Chaos zu befreien, in das er geraten war; ein Prozess, der am 2. April 2024 begann und bis zum 18. Juli 2024 andauerte. Ich selbst war Teil seines Vorstands.

Unser Leitmotiv während dieses Kampfes war das Versprechen einer 'fairen, leistungsorientierten, allen gegenüber gleich distanzierten und unter Beteiligung aller Vorstandsmitglieder transparenten Führung'.

Aufgrund meiner persönlichen Überzeugung, dass ein auf Konsens basierender, gemeinsamer und transparenter Führungsstil nicht umgesetzt werden kann, gebe ich hiermit meinen Rücktritt vom TFF-Vorstand bekannt, um zu verhindern, dass diese tiefgreifende Meinungsverschiedenheit der TFF-Institution und dem derzeitigen Vorstand schadet. Ich wünsche dem amtierenden Präsidenten und dem Vorstand viel Erfolg.

Ich möchte allen Vereinspräsidenten und Funktionären, den TFF-Delegierten und all unseren Kollegen, die uns in unserem etwa viermonatigen Kampf für demokratische Rechte unterstützt haben, meinen aufrichtigen Dank aussprechen und sie um ihr Verständnis bitten."