Erste Stellungnahme von Tedesco nach dem Ende bei Fenerbahçe
Domenico Tedesco, der sein Amt bei Fenerbahçe niedergelegt hat, äußerte sich erstmals zum Trennungsprozess. Der italienische Trainer bezeichnete die Entscheidung als unerwartet und beschrieb den Vorgang als „sehr traurig“.
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Domenico Tedesco, dessen Tätigkeit als Cheftrainer bei Fenerbahçe beendet wurde, hat sich erstmals nach seinem Abschied geäußert. In einer Stellungnahme gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erklärte Tedesco, dass der Prozess für ihn überraschend gekommen sei.
Der italienische Trainer gab an, dass während der Saison eine Vertragsverlängerung im Gespräch gewesen sei, und betonte, dass die Trennung nach der zweiten Niederlage in der Liga eine unerwartete Entscheidung gewesen sei.
Tedesco wies auf die Schnelligkeit des Wandels im Fußball hin und erklärte, dass man bei seinem Amtsantritt das Ziel verfolgt habe, eine langfristige Struktur aufzubauen. Der erfahrene Trainer, der mitteilte, dass man einen anderen Ansatz für die Zukunft der Mannschaft gewählt habe, bewertete den Ausgang des Prozesses negativ.
Tedescos Aussagen im Wortlaut:
"Wir haben gerade erst über eine Vertragsverlängerung gesprochen. Jetzt haben wir uns nach der zweiten Niederlage in der Liga getrennt.
Das zeigt einmal mehr, wie schnelllebig der Fußball geworden ist.
Als ich anfing, war unser Ziel, gemeinsam eine nachhaltige Struktur aufzubauen. Wir wollten die Dinge etwas anders angehen, als es in der Vergangenheit üblich war.
Ich finde es sehr traurig, dass es so weit gekommen ist."
Tedesco, der bei den Gelb-Blauen in 45 Pflichtspielen an der Seitenlinie stand, erzielte einen Punkteschnitt von 2 Punkten pro Spiel. Sein Arbeitsverhältnis wurde nach der 0:3-Niederlage im Auswärtsspiel gegen Galatasaray beendet.