Extremwetterwarnung in Florida erhöht Risiko für Verschiebung des Viertelfinales zwischen England und Norwegen

Die gefühlte Temperatur von fast 45 Grad und die Gefahr von Gewittern in Florida könnten den Anpfiff des WM-Viertelfinales beeinflussen.

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Vor dem Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2026 zwischen England und Norwegen, das in Florida ausgetragen werden soll, wurde ein Wetteralarm ausgegeben. Die erwartete extreme Hitzewelle und die Gefahr von Gewittern im Bundesstaat haben Fragen aufgeworfen, ob die Begegnung zur geplanten Zeit beginnen kann.

Der in Florida ansässige Meteorologe Matt Devitt gab über seinen X-Account bekannt, dass er aufgrund des drastischen Anstiegs von Temperatur und Luftfeuchtigkeit „die erste Warnung dieser Art vor einer schweren Hitzewelle herausgegeben hat, die den gesamten Bundesstaat Florida in den nächsten drei Tagen betreffen wird“.

Norwegens Star Erling Haaland ist einer der Spieler, die vor der Begegnung mit England im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen.

Devitt wies darauf hin, dass die gefühlte Temperatur zwischen 40 und 46 Grad liegen könnte, und warnte: „Die Temperatur wird sich wie 40 bis 46 Grad anfühlen, bleiben Sie kühl!“ Prognosen zufolge wird die gefühlte Temperatur zur Anpfiffzeit voraussichtlich 45 Grad erreichen.

BLITZ-PROTOKOLL KÖNNTE IN KRAFT TRETEN

Neben der Hitze könnte auch das Gewitterrisiko den Spielplan beeinflussen. Meteorologischen Einschätzungen zufolge besteht vor und während des Spiels die Gefahr von Gewittern in der Umgebung des Stadions.

Es wird darauf hingewiesen, dass sich der Spielbeginn verzögern könnte, falls Blitzeinschläge registriert werden.

Sollte das Frühwarnsystem Blitze innerhalb der Stadiongrenzen registrieren, könnte gemäß dem FIFA-Protokoll eine Verschiebung des Spiels oder des Anpfiffs um jeweils 30 Minuten für jeden neuen Blitz in Betracht gezogen werden. Dies wird sowohl für die Gesundheit der Fußballer als auch für die Sicherheit der Fans auf den Tribünen als kritisch angesehen.

England bereitet sich darauf vor, gegen Norwegen um den Einzug ins Halbfinale zu spielen.

Im Turnier kam es bereits zuvor zu wetterbedingten Störungen. Aufgrund schlechten Wetters wurde der Beginn des Achtelfinalspiels zwischen Mexiko und England verschoben, und auch bei der Begegnung Irak gegen Frankreich in der Gruppenphase begann die zweite Halbzeit verspätet.

Die endgültige Entscheidung für das Spiel zwischen England und Norwegen wird voraussichtlich auf der Grundlage aktueller Wetterbewertungen und Sicherheitsprotokolle am Spieltag getroffen.