Fatih-Tekke-Krise bei Trabzonspor nur von kurzer Dauer: Präsident Doğan lehnt Rücktritt ab
Nach der Niederlage gegen Ferencvaros hatte Fatih Tekke seinen Rücktritt erklärt, bleibt nun jedoch nach Gesprächen und mit der Unterstützung der Vereinsführung im Amt.
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Die Fatih-Tekke-Krise bei Trabzonspor, die nach der 0:4-Niederlage gegen Ferencvaros in der Play-off-Runde der UEFA Europa League ausgebrochen war, konnte schnell beigelegt werden. Die Entscheidung von Tekke, der nach dem Spiel die Verantwortung übernahm und seinen Rücktritt erklärte, wurde von der Vereinsführung nicht akzeptiert.
Der Cheftrainer der Bordo-Mavili hatte erklärt, dass er sein Amt, das er seit 18 Monaten innehatte, nach der deutlichen Niederlage im Rückspiel niederlege. Nach Beratungen in der Nacht und Gesprächen mit der Führung wurde jedoch mitgeteilt, dass Tekke weiterhin an der Spitze der Mannschaft stehen wird.
VOLLE UNTERSTÜTZUNG DURCH DIE FÜHRUNG
Es wurde bekannt, dass Vereinspräsident Ertuğrul Doğan ein persönliches Gespräch mit Fatih Tekke geführt und ihm das anhaltende Vertrauen in den Trainerstab versichert hat. Während Tekkes Entscheidung als emotionaler Entschluss unter dem Eindruck des Spiels gewertet wurde, hieß es, dass die Führung diesen Schritt ablehnte und dem Trainer ihre Unterstützung zusicherte.
Einer derjenigen, die Tekke unterstützten, war Hamit Altıntop. In einer Nachricht schrieb Altıntop: „Fatih Tekke abi, was ist los? Warum trittst du zurück? Was hast du außer Gott und Trabzon noch? Du leistest seit 18 Monaten Arbeit, du baust etwas auf. Gerade dort, wo Geduld, Beständigkeit und Kontinuität diskutiert werden sollten, aufzuhören, passt nicht zu dir, abi. Trabzon braucht dich, und du brauchst Trabzon. Wir lieben dich, abi.“
Fatih Tekke, dessen Mannschaft aus der Europa League ausgeschieden ist und den Weg in der Conference League fortsetzen wird, kehrte gemeinsam mit dem Team nach Trabzon zurück. Nach der Unterstützung durch die Führung wurde vermerkt, dass Tekke bereits wieder die Vorbereitungen auf das Amed-Spiel leitet.
Der Neuzugang der Bordo-Mavili, Muhammed Salah, äußerte sich ebenfalls zu dem Prozess und erklärte, dass es in seiner Karriere immer schwierige Phasen gegeben habe und er gelernt habe, Enttäuschungen in Motivation umzuwandeln. Salah betonte, dass er Teil des Trabzonspor-Projekts sei und erklärte, dass sein Versprechen „Ich bin hierhergekommen, um zu gewinnen“ für ihn nicht nur ein Slogan sei.