Fenerbahçe reagiert auf Galatasaray wegen illegaler Wettwerbung
Fenerbahçe hat auf die Entscheidung der Staatsanwaltschaft reagiert, das Verfahren bezüglich eines Sponsorenvertrags von Galatasaray, der angeblich Werbung für illegale Wetten enthielt, einzustellen. Der Verein betonte, dass der türkische Sport auf den Prinzipien eines fairen Wettbewerbs und der Gerechtigkeit basieren müsse.
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Der Fenerbahçe Sportclub hat eine schriftliche Erklärung zu dem rechtlichen Verfahren abgegeben, das aufgrund der Vorwürfe eingeleitet wurde, wonach Galatasaray einen Sponsorenvertrag abgeschlossen habe, der Werbung für ein illegales Wettunternehmen enthalte.
Der Verein kritisierte die von der Staatsanwaltschaft getroffene „Entscheidung zur Einstellung des Verfahrens“ und erklärte, dass man den weiteren juristischen Einspruchsprozess genau verfolgen werde.
In der Erklärung heißt es:
„Die Nachrichten über den Abschluss eines Sponsorenvertrags des Galatasaray Sportclubs, der Werbung für ein illegales Wettunternehmen enthält, sowie die Aussagen und Erklärungen der Verantwortlichen des Galatasaray Sportclubs, die die Richtigkeit dieser Nachrichten bestätigen, haben das öffentliche Gewissen tief verletzt.
Diese von den Vereinsverantwortlichen im Rahmen des Sponsorenvertrags öffentlich getätigten Aussagen und die Entwicklungen in diesem Prozess verdeutlichen, wie sensibel und sorgfältig dieses Thema behandelt werden muss.
Wie bekannt ist, hat unser Verein bei vielen öffentlichen Institutionen, einschließlich der Generaldirektion für Spor Toto, schriftlich beantragt, das Thema mit der gebotenen Sensibilität zu prüfen und zu bewerten; die Generaldirektion für Spor Toto hat daraufhin bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige erstattet.
Kurz nach der Strafanzeige wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft eine 'Entscheidung zur Einstellung des Verfahrens' getroffen hat.
Wir sind der Ansicht, dass diese Entscheidung den Grundprinzipien des türkischen Rechtssystems und dem öffentlichen Interesse widerspricht.
Diese als Ergebnis der Ermittlungen getroffene Entscheidung ist weit davon entfernt, das zu leisten, was für einen sauberen, transparenten und fairen türkischen Fußball notwendig ist.
Die Präsidentschaft der Spor Toto-Organisation wird gegen diese Entscheidung mit Sicherheit Rechtsmittel einlegen. Wir möchten unseren Glauben daran aufrechterhalten, dass diese Rechtswidrigkeit infolge dieses Einspruchs beseitigt wird.
Neben dem unfairen Wettbewerb auf dem Spielfeld muss dieser zunehmende unfaire Wettbewerb außerhalb des Spielfelds nun von allen Akteuren der Sportgemeinschaft gemeinsam mit den zuständigen Behörden unseres Staates anerkannt und beseitigt werden.
Als Fenerbahçe Sportclub geben wir der Öffentlichkeit bekannt, dass wir die rechtlichen Prozesse verfolgen und unser Möglichstes tun werden, damit die Gerechtigkeit vollständig und lückenlos ihren Lauf nimmt. Im Namen des Ansehens des türkischen Sports und des Schutzes eines sauberen Wettbewerbs laden wir die zuständigen Stellen ein, mit Verantwortungsbewusstsein zu handeln, ohne dabei unser Vertrauen in das Recht zu verlieren.“
Kamuoyuna Duyuru
— Fenerbahçe SK (@Fenerbahce) November 20, 2024
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