Fenerbahçe sichert sich mit Champions-League-Ticket 18,62 Millionen Euro Einnahmen
Nach dem Sieg gegen Lyon und dem Einzug in die Ligaphase erhält Fenerbahçe von der UEFA zunächst eine feste Antrittsprämie in Höhe von 18,62 Millionen Euro.
12punto
Fenerbahçe hat sich durch einen 2:1-Auswärtssieg gegen Lyon in den Play-offs der UEFA Champions League für die Ligaphase qualifiziert. Nachdem das Hinspiel in Istanbul 1:1 endete, sicherten sich die „Gelb-Marineblauen“ mit einem Gesamtergebnis von 3:2 neben dem sportlichen Erfolg auch bedeutende finanzielle Einnahmen.
Gemäß dem Verteilungsschlüssel der UEFA für die Saison 2026/27 erhält jedes der 36 Teams, das die Ligaphase der Champions League erreicht, eine feste Antrittsprämie von 18,62 Millionen Euro. Somit belaufen sich die ersten garantierten Einnahmen für Fenerbahçe aus der Teilnahme am Wettbewerb auf 18,62 Millionen Euro.
DIE EINNAHMEN BESCHRÄNKEN SICH NICHT NUR AUF DIE ANTRITTSPRÄMIE
Die Gesamteinnahmen, die Fenerbahçe von der UEFA erhalten wird, bestehen nicht nur aus der festen Antrittsprämie. Die Vereine erhalten auch einen Anteil aus dem sogenannten „Value Pillar“. Bei dieser Berechnung werden Faktoren wie die historische Leistung, der Klubkoeffizient sowie die Übertragungs- und kommerziellen Marktwerte der jeweiligen Länder berücksichtigt.
Der für diesen Bereich vorgesehene Gesamtbetrag für die Champions League beläuft sich auf 853 Millionen Euro. Der Anteil, den Fenerbahçe daraus erhalten wird, steht erst fest, nachdem die Koeffizienten der anderen Vereine in der Ligaphase und die entsprechenden Verteilungsberechnungen abgeschlossen sind.
Die „Gelb-Marineblauen“ können zudem je nach ihren Ergebnissen in der Ligaphase weitere Prämien verdienen. Siege, Unentschieden, die Platzierung in der Ligaphase sowie das Erreichen der nächsten Runden gehören zu den Faktoren, die die UEFA-Einnahmen des Vereins erhöhen werden.
Im UEFA-Budget für 2026/27 ist vorgesehen, dass 78 Prozent der Einnahmen aus den Klubwettbewerben an die teilnehmenden Mannschaften ausgeschüttet werden. Zudem wurden 455 Millionen Euro für Solidaritätszahlungen bereitgestellt. Diese Mittel unterstützen neben Vereinen, die sich nicht für die Ligaphasen der UEFA-Wettbewerbe qualifizieren konnten, auch Bereiche wie den Frauenfußball und die UEFA Youth League.
Gemäß den UEFA-Regularien werden bei Bruttoeinnahmen aus den zentralen Phasen von bis zu 4,4 Milliarden Euro 93,5 Prozent an die Vereine und 6,5 Prozent an die UEFA verteilt. An die in den Play-offs ausgeschiedenen Vereine werden insgesamt 30 Millionen Euro ausgeschüttet; Fenerbahçe wird jedoch nicht aus diesem Topf, sondern aus den für die Teilnehmer der Ligaphase vorgesehenen Einnahmen profitieren.