Fenerbahçe stellt offiziellen Antrag beim TFF wegen Disziplinarausschuss-Korrespondenz

Nachdem angeblich Korrespondenzen von Mitgliedern des PFDK an die Öffentlichkeit gelangt sind, hat Fenerbahçe beim türkischen Fußballverband (TFF) einen Antrag auf Untersuchung des Vorfalls gestellt.

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Der Sportverein Fenerbahçe hat bekannt gegeben, dass er beim türkischen Fußballverband (TFF) einen offiziellen Antrag bezüglich einiger Korrespondenzen gestellt hat, die angeblich Mitgliedern des professionellen Fußball-Disziplinarausschusses (PFDK) zuzuordnen sind und in den sozialen Medien für Aufsehen sorgten. Der Verein erklärte, dass in diesen Nachrichten das Prinzip der Unparteilichkeit verletzt worden sei und feindselige Äußerungen gegenüber Fenerbahçe enthalten seien.

In der Erklärung des gelb-marineblauen Vereins hieß es: „Wir sind der Ansicht, dass diese feindselige Mentalität, die das Prinzip der Unparteilichkeit klar verletzt und von Abrechnung und Rache geprägt ist, im türkischen Sport absolut keinen Platz hat. Wir geben dies der Fenerbahçe-Gemeinde und der Öffentlichkeit mit Respekt bekannt.“

Zu den in der Öffentlichkeit kursierenden Vorwürfen gehört, dass PFDK-Mitglieder in WhatsApp-Gruppen Nachrichten geteilt hätten, die auf Fenerbahçe abzielten, spöttische und herabwürdigende Ausdrücke über den Verein verwendeten und sogar „Rache“-Botschaften für die kommende Saison äußerten. In den besagten Korrespondenzen sollen Aussagen wie „Wenn man 1905 sieht, verwandelt man sich unweigerlich in eine ‚Struktur‘“ sowie Videos, die in den sozialen Medien über Fenerbahçe geteilt wurden, thematisiert worden sein.

In dem offiziellen Schreiben, das Fenerbahçe an den TFF sandte, wurden folgende Forderungen aufgeführt:

  1. Die umfassende, schnelle und transparente Untersuchung der Vorwürfe,
  2. Die Prüfung der Korrespondenzen und die Einleitung notwendiger verwaltungs- und disziplinarrechtlicher Ermittlungen gegen die betroffenen Ausschussmitglieder,
  3. Die unverzügliche Information des Vereins und der Öffentlichkeit über den gesamten Prozess.

Fenerbahçe betonte, dass man die Angelegenheit weiterverfolgen und den Kampf für einen sauberen Fußball fortsetzen werde. Der Verein erklärte, man erwarte, dass die notwendigen Schritte unternommen werden, damit auch der institutionelle Ruf und die Glaubwürdigkeit des TFF in der Öffentlichkeit durch diesen Prozess nicht negativ beeinträchtigt werden.