Aufsehenerregende Aussagen von Fenerbahçe-Torwart İrfan Can Eğribayat: 'Beim Erdbeben in Antep...'

Fenerbahçe-Torwart İrfan Can Eğribayat sorgte mit seinen Aussagen nach dem 3:1-Sieg gegen Gaziantep FK für Aufsehen. Der erfahrene Torhüter, der nach dem Spiel von N'Diaye angegriffen wurde, äußerte zudem Kritik an den Zuschauerrängen.

12punto

Am 33. Spieltag der Süper Lig setzte Fenerbahçe seine Verfolgung der Tabellenspitze mit einem 3:1-Sieg gegen Gaziantep FK fort.

Nach dem Spiel wurde Fenerbahçe-Torwart İrfan Can Eğribayat von N'Diaye aus Gaziantep FK angegriffen.

Im Interview mit dem übertragenden Sender nach dem Spiel machte Eğribayat bemerkenswerte Aussagen. Er erklärte, dass die Tribünen ihn beleidigt hätten, und sagte: „Ich möchte mit etwas anderem beginnen. Wir haben versucht, Antep während des Erdbebens so gut wie möglich zu unterstützen und ihren Schmerz mitzufühlen. Beim Aufwärmen baten sie um Wasser, ich habe es ihnen gegeben. Weil ich mich über unser Tor gefreut habe, hat das ganze Stadion, die Kurve hinter dem Tor, mich direkt mit den schlimmsten Beleidigungen gegen Mutter und Schwester bedacht, das ist nicht in Ordnung. Bis zu den Beleidigungen habe ich kein einziges Mal reagiert. Ich habe nach dem Tor im Rahmen der Fußballregeln reagiert. Mein Team führt 3:1, natürlich werde ich auf Zeit spielen. Was haben sie in der ersten Halbzeit gemacht?“

Der erfahrene Torhüter fuhr fort:

„Torwart Burak ist ein sehr lieber Bruder von mir, er braucht in der ersten Halbzeit eine Minute für einen Abstoß, ohne dass es Reaktionen gibt. Wenn wir es tun, beginnen die Reaktionen. Direkt beginnen die Beleidigungen gegen Mutter und Schwester. Ich habe nur gelächelt. Ich habe gesagt: 'Gott, bitte lass uns dieses Spiel gewinnen'. Aber das Verhalten ist wirklich nicht in Ordnung. Ich habe mich über die Tore gefreut, das hat sie noch mehr provoziert. N'Diaye schlägt mir nach dem Spiel mit dem Ellbogen in den Rücken. Nächste Woche ist das Spiel gegen Beşiktaş, ich kann ihm nichts tun. Ich weiß sehr gut, von wo er als Fußballer kommt. Er soll erst einmal ein Mensch sein!“