Fenerbahçe trennt sich von 8 Spielern

Die neue Ausländerregelung für die kommende Saison zwingt Fenerbahçe zu einer umfassenden Kaderrevision; die Gelb-Marineblauen bereiten sich darauf vor, sich von insgesamt acht ausländischen Spielern zu trennen.

12punto

Nachdem Fenerbahçe in der Süper Lig erneut den Meistertitel verpasst hat, richtet sich der gesamte Fokus nun auf die Planung der kommenden Saison. Aufgrund der neuen Ausländerbeschränkung, die der türkische Fußballverband (TFF) in der nächsten Spielzeit einführen wird, ergreift die Vereinsführung radikale Maßnahmen, um Platz im Kader zu schaffen.

Fenerbahçe, das die jahrelange Sehnsucht nach der Meisterschaft nicht beenden konnte, strebt an, noch vor dem Champions-League-Qualifikationsspiel am 22. Juli einen neuen Cheftrainer zu verpflichten. Es wird erwartet, dass die neue Führung, die nach der Präsidentschaftswahl gebildet wird, schnell Entscheidungen hinsichtlich des Trainerstabs und der Transfers trifft.

Die Wege mit dem Leihspieler Edson Alvarez haben sich definitiv getrennt. Andererseits sind Omar Fayed (Arouca), Becao (Kasımpaşa), Diego Carlos (Como), Livakovic (Dinamo Zagreb), Mimovic (Pafos) und Amrabat (Real Betis), die zu Saisonbeginn verliehen wurden, nicht in der Kaderplanung für die neue Periode vorgesehen.

Es liegen Informationen vor, dass Como den Leihspieler Diego Carlos fest verpflichten möchte. Auch für Amrabat liegen Angebote von verschiedenen Vereinen vor. Die Zukunft der anderen Spieler wird sich in Abhängigkeit von den Schritten der neu gewählten Führung gestalten.

Darüber hinaus steht auch die Suspendierung von Ederson durch den Trainerstab zur Debatte. Bei Oosterwolde, Brown, Fred und Nene, die voraussichtlich im Team bleiben könnten, ist geplant, mögliche Transferangebote zu prüfen.