Feyenoord trennt sich von Robin van Persie
Der niederländische Eredivisie-Klub Feyenoord hat sich offiziell von der Legende Robin van Persie getrennt, der das Team 16 Monate lang trainiert hatte.
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Der niederländische Eredivisie-Klub Feyenoord hat sich offiziell von der Legende Robin van Persie getrennt, der das Team 16 Monate lang trainiert hatte. Der Vertrag des 42-jährigen Trainers, der trotz der Qualifikation für die Champions League aufgrund der gezeigten Spielweise und Punktverluste in die Kritik geraten war, wurde aufgelöst. In einer Stellungnahme des Vereins hieß es: "Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es besser wäre, die neue Saison mit einem neuen Cheftrainer zu beginnen."
Das Feyenoord-Abenteuer von Robin van Persie, der im Februar 2025 mit großen Hoffnungen als Trainer zu dem Verein zurückkehrte, bei dem er ausgebildet wurde und seine aktive Karriere beendete, endete früher als erwartet. Die neue Führung und der technische Stab des niederländischen Giganten trafen nach einer Analyse des Leistungsberichts zum Saisonende eine radikale Entscheidung.
SELBST DIE CHAMPIONS LEAGUE KONNTE DEN TRAINERSTUHL NICHT RETTEN
Feyenoord beendete die Saison, die vom Erzrivalen PSV Eindhoven dominiert wurde, mit 65 Punkten auf dem 2. Platz und sicherte sich damit die direkte Teilnahme an der UEFA Champions League. Doch dieser Erfolg reichte nicht aus, um die tiefen Risse innerhalb des Vereins zu schließen.
Die Hauptgründe für die Trennung wurden wie folgt aufgelistet:
Rückgang der Punkteausbeute: Technischer Direktor Dévy Rigaux erklärte, dass die vom Team erzielten Punkte sowohl in Europa (das Ausscheiden gegen Fenerbahçe in der Champions-League-Qualifikation und der Verlauf in der Europa League) als auch in der Liga instabil waren.
Krisen in der Umkleidekabine: Berichten der niederländischen Presse zufolge hatte Van Persie den Draht zu vielen erfahrenen Spielern verloren, allen voran zu Kapitän Quinten Timber, der das Team im Januar überraschend verließ und zu Olympique Marseille wechselte.
Das Raheem-Sterling-Transferfiasko: Die Tatsache, dass der englische Star Raheem Sterling, der in der Winterpause mit großen Hoffnungen verpflichtet wurde, in 8 Spielen nur eine Vorlage lieferte, sowie die taktische Instabilität erhöhten die Kritik.
OFFIZIELLE STELLUNGNAHME DES VORSTANDS: "ES WAR EINE SCHWERE ENTSCHEIDUNG"
Feyenoord-Sportdirektor Dévy Rigaux äußerte sich zur Entlassung der Vereinslegende wie folgt:
"Robin van Persie hat in den letzten 1,5 Jahren alles für den Verein gegeben. Sein Beitrag dazu, dass wir eine schwierige Saison auf dem zweiten Platz beendet und das für unseren Verein lebenswichtige Champions-League-Ticket gelöst haben, ist unbestreitbar; wir danken ihm dafür.
Wir haben jedoch eine detaillierte interne Bewertung vorgenommen, bei der wir viele Faktoren analysiert haben, darunter die Entwicklung des Spielstils sowie den Abwärtstrend in der Tabelle, sowohl in Europa als auch in der Eredivisie. Als Ergebnis haben wir entschieden, dass es das Beste ist, die neue Saison mit einem neuen Cheftrainer zu beginnen."
DIE FEYENOORD-BILANZ VON ROBIN VAN PERSIE
Der junge Trainer legte nach seinem Engagement beim SC Heerenveen auf der Bank von Feyenoord statistisch gesehen keine schlechte Bilanz vor, doch die hohen Erwartungen besiegelten sein Ende.
Geleitete Spiele: 58
Siege: 30
Punkteschnitt: 1,71