FIFA plant neue Regelung für Gelbe Karten

Die FIFA bereitet sich darauf vor, die Anwendung der Gelben Karten im Rahmen der Anpassung an das neue Turnierformat mit 48 Mannschaften zu ändern. Mit der neuen Regelung könnten die Karten nicht nur nach dem Viertelfinale, sondern auch nach der Gruppenphase annulliert werden.

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Die FIFA bereitet sich darauf vor, die Regeln für Gelbe Karten im Einklang mit dem erweiterten Turnierformat zu ändern. Vor dem neuen Turnier, das mit 48 Mannschaften ausgetragen wird, steht ein neues Modell zur Annullierung von Karten auf der Tagesordnung.

NEUREGELUNG DURCH NEUES FORMAT GEPLANT

Vor dem Turnier, das in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden wird, wird erwartet, dass die besagte Änderung auf der Sitzung des FIFA-Rates in Vancouver erörtert und beschlossen wird.

PLAN ZUR ZWEISTUFIGEN ANNULLIERUNG

Bei früheren Turnieren wurden Gelbe Karten erst nach dem Viertelfinale gelöscht. Mit der neuen Regelung ist geplant, die Karten zusätzlich zu dieser Praxis auch nach der Gruppenphase zu annullieren.

ERHÖHTE ANZAHL DER SPIELE WAR AUSSCHLAGGEBEND

Mit der Aufnahme der Runde der letzten 32 in das Turnierformat ist die Anzahl der Spiele gestiegen. Dies brachte die Möglichkeit mit sich, dass Spieler aufgrund der Ansammlung von Gelben Karten häufiger gesperrt werden könnten.

BEDINGUNGEN FÜR SPERREN ÄNDERN SICH

Im aktuellen System konnte ein Fußballer gesperrt werden, wenn er im Zeitraum bis zum Viertelfinale zwei Gelbe Karten erhielt. Im neuen System werden zwei separate Perioden angewendet.

Demnach müsste ein Spieler entweder in der Gruppenphase zwei Gelbe Karten oder in den K.-o.-Runden (letzte 32, Achtelfinale und Viertelfinale) zwei Karten erhalten, um gesperrt zu werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass die FIFA mit dieser Änderung darauf abzielt, Spielerausfälle in den K.-o.-Phasen zu reduzieren.