FIFA-Präsident Infantino gratuliert Spielern der iranischen Nationalmannschaft in der Umkleidekabine
Beim 2:2-Unentschieden zwischen dem Iran und Neuseeland bei der Weltmeisterschaft 2026 fiel die starke Haltung der iranischen Fußballer trotz aller Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert waren, besonders auf.
12punto
Im Spiel der Gruppe G der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 trennten sich der Iran und Neuseeland mit einem Unentschieden. Neben dem Spielgeschehen standen auch die Unsicherheiten bei der Vorbereitung und die administrativen Probleme der iranischen Nationalmannschaft im Fokus. Während das Team gezwungen war, seine Trainingslager vor dem Turnier häufig zu wechseln, sorgten Visaschwierigkeiten bei der Einreise in die USA sowie Hindernisse bei der Teilnahme ihrer Fans an der Veranstaltung für zusätzlichen Druck auf die Spieler und den Trainerstab.
Nach der Begegnung gegen Neuseeland, die 2:2 endete, kam es zu einer Überraschung. FIFA-Präsident Gianni Infantino besuchte die Umkleidekabine der iranischen Nationalmannschaft, um den Spielern Mut zuzusprechen. In seiner dortigen Ansprache sagte Infantino: „Ich weiß, was ihr durchgemacht habt, ich verstehe es, aber ihr seid stärker als alles andere. Ihr habt der ganzen Welt gezeigt, dass ihr bei der Weltmeisterschaft seid. Ihr habt das Stadion hinter der Mannschaft vereint. Ihr sendet eine starke Botschaft an die Welt.“
Die iranische Nationalmannschaft hat sich trotz der Herausforderungen, mit denen sie während des gesamten Turniers konfrontiert war, durch ihren Kampfgeist und ihre Widerstandsfähigkeit die Anerkennung der Fußballfans verdient. Das Team, das mit verschiedenen Hindernissen zu kämpfen hatte, erntete für seine Leistung auf dem Platz Lob von Sportexperten, unabhängig von ihrer Parteinahme. Wie der FIFA-Präsident betonte, gelang es den iranischen Fußballern nicht nur, ein sportliches Ereignis zu bestreiten, sondern trotz schwieriger Bedingungen auch ein Zeichen der Einheit und Entschlossenheit zu setzen.