Filip Novaks Kommentar zur Süper Lig: Der türkische Fußball hat eine neue Dimension erreicht

Der ehemalige Spieler von Trabzonspor und Fenerbahçe, Filip Novak, bewertete die Stars, die in die Süper Lig gewechselt sind, und wies auf den Aufstieg des türkischen Fußballs hin.

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Filip Novak, der in der Türkei für Trabzonspor und Fenerbahçe spielte, äußerte sich bemerkenswert zu den zahlreichen Star-Transfers, die in letzter Zeit in der Süper Lig getätigt wurden. Der tschechische Fußballer, der seine Karriere derzeit bei seinem Heimatverein Jablonec fortsetzt, erklärte gegenüber Di Marzio, dass der türkische Fußball in Europa zunehmend zu einer attraktiven Adresse werde.

Novak bewertete das sich wandelnde Profil der Süper Lig anhand von Namen wie Victor Osimhen, Rafael Leao, Mohamed Salah, Mason Greenwood und Dusan Vlahovic und bezeichnete den Anstieg der Qualität der Spieler, die in die Türkei kommen, als eine positive Entwicklung für den türkischen Fußball.

''Ich weiß selbst nicht genau, warum so viele Superstars in die türkische Liga wechseln. Ich denke, das ist hervorragend für den türkischen Fußball. Dort sind alle Stadien ausverkauft und die Fans sind wirklich fanatisch.''

Novak betonte zudem, dass er sich freue, mit Jablonec in der Conference League gegen Trabzonspor anzutreten, und erwarte die Begegnung mit Ungeduld.

Novak erinnerte daran, dass die Türkei in der Vergangenheit eher von Spielern gewählt wurde, die sich am Ende ihrer Karriere befanden, und betonte, dass sich nun auch junge Spieler für die Süper Lig entscheiden. Laut dem tschechischen Fußballer markiert dieser Wandel einen wichtigen Schwellenwert für die Wahrnehmung und Wettbewerbsfähigkeit der Liga.

OSIMHEN-EFFEKT UND MEISTERSCHAFTSRENNEN

Novak argumentierte, dass Victor Osimhen einen wichtigen Wendepunkt im Interesse an der Süper Lig geschaffen habe. Er bewertete den Wechsel des nigerianischen Stürmers in jungen Jahren in die Türkei als ein „großes Zeichen“ und sagte, dass nach diesem Transfer auch andere junge Stars den Weg in die Türkei eingeschlagen hätten.

''Osimhen war der erste große Fußballer, der in jungen Jahren in die Türkei wechselte. Er war einer der besten Stürmer der Welt und ist es immer noch. Ich verfolge den Transfermarkt und alles ist wirklich verrückt geworden.''

Novak ging auch auf die Teilnahme von Galatasaray und Fenerbahçe an der Champions League ein und sagte, dies sei ein wichtiger Vorteil für beide Vereine. Der ehemalige Spieler drückte seine Sympathie für Trabzonspor und Fenerbahçe aufgrund seiner Zeit bei diesen Vereinen aus.

Auf die Frage, ob Rafael Leaos Wechsel zu Galatasaray das Gleichgewicht im Meisterschaftsrennen verändern werde, reagierte Novak vorsichtig. Der tschechische Spieler erklärte, dass das Rennen wie in der vergangenen Saison Kopf an Kopf verlaufen könnte, und sagte, dass eine Entscheidung erst in den letzten Wochen die Spannung für die Fans erhöhen werde.

Novak wies auf die Stars in der Offensive von Galatasaray hin und erklärte, dass Milan Skriniar und Mason Greenwood für Fenerbahçe entscheidend sein könnten. Novak bezeichnete Skriniar als „Top-Verteidiger“ und „Kämpfer“ und sagte, er erwarte die Derbys mit Spannung.

Novak räumte ein, dass hohe Gehälter bei den Transfers eine Rolle spielen, betonte aber auch, dass die Attraktivität der Türkei nicht allein durch Geld erklärt werden könne. Der tschechische Spieler sagte, Istanbul sei ein starkes Zentrum für Fußballer, und bewertete den Wechsel von Salah zu Trabzonspor als Indikator für das Niveau, das der türkische Fußball erreicht habe.

''Dass ein so großer Name wie Salah nach Trabzon geht, zeigt, dass der türkische Fußball nun eine andere Dimension erreicht hat.''

Auf die Frage, ob sich die Süper Lig Ligen wie der Serie A, der Bundesliga oder der Ligue 1 annähere, antwortete Novak positiv und argumentierte, dass das Niveau in der Türkei nun an einem Punkt angelangt sei, an dem es mit diesen Ligen verglichen werden könne. Novak, der jeden Sommer in die Türkei kommt, fügte hinzu, dass er von den Fans und Fußballbegeisterten immer ein herzliches Interesse erfahre.