Früherer Beruf des festgenommenen Süper-Lig-Schiedsrichters Yasin Kol sorgt für Aufsehen
Es wurde bekannt, dass der im Rahmen der Ermittlungen zur sogenannten „Schiedsrichter-Akte“ festgenommene Yasin Kol vor seiner Schiedsrichterkarriere als Sicherheitsmitarbeiter tätig war.
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Die Festnahme des Süper-Lig-Schiedsrichters Yasin Kol im Rahmen der Ermittlungen gegen Schiedsrichter im türkischen Fußball bleibt ein zentrales Thema. Es wurde berichtet, dass Kol nach dem Spiel zwischen Drogheda United und Trabzonspor in Trabzon festgenommen wurde und eine Durchsuchung seiner Wohnung stattfand.
Gegen Kol wird wegen Vorwürfen wie „illegale Wetten“, „Beihilfe zur Urkundenfälschung“ und „Amtsmissbrauch“ ermittelt. Die Untersuchung steht Berichten zufolge im Zusammenhang mit dem Verfahren, das in der Öffentlichkeit als „Schiedsrichter-Akte“ bekannt ist.
Nach der Festnahme rückte auch der Beruf von Yasin Kol vor seiner Schiedsrichterkarriere in den Fokus des öffentlichen Interesses. Es wurde bekannt, dass Kol, der seine Ausbildung an der Sürmene-Oberschule abschloss, als Sicherheitsmitarbeiter an der Technischen Universität Karadeniz tätig war.
Kol begann seine Schiedsrichterlaufbahn in den unteren Ligen und stieg nach Einsätzen in der regionalen Amateurliga in die höheren Spielklassen auf. Am 3. März 2019 fungierte er erstmals als vierter Offizieller in der Süper Lig und begann ab der Saison 2020/2021, Spiele in der Süper Lig als Hauptschiedsrichter zu leiten.
Yasin Kol, der im Laufe der Zeit auch bei Derbys zum Einsatz kam, steht durch die jüngsten Entwicklungen erneut im Blickpunkt der Fußballöffentlichkeit. Es bleibt abzuwarten, wie das Verfahren im Rahmen der Ermittlungen weiter verlaufen wird.